Auch auf den Turnmatten bleibt die Hierarchie gewahrt

6. Hausschwinget bei Möbel Berger in Oftringen

Zur beliebten Tradition im Herbst hat sich das Hausschwinget bei der Firma Möbel Berger AG in Oftringen entwickelt.15 Jungs und vom heimischen Schwingklub Zofingen sowie 23 Nachwuchsschwinger von befreundeten Schwingklubs massen sich beim friedlichen Stelldichein. Wiederum leuchteten die Augen der Jungschwingermütter an diesem Anlass am meisten, fand der Wettkampf auf den bewährten Turnmatten statt. Somit würde die Waschküche für einmal vom Sägemehl verschont.

Bei der sechsten Ausgabe durften sich zum zweiten Mal auch die Piccolos messen. Diese sind an offiziellen Wettkämpfen aus Altergründen noch nicht zugelassen Entsprechend motiviert ging es zur Sache. Zwar gab es bei den Verlieren ab und zu Tränen. Aber alles in allen war es für alle ein grosser Plausch. Dominierender Wettkämpfer bei den Jüngsten war Adrian Anderegg vom Schwingklub Lenzburg, der mit dem Maximum von 60 Punkten obsiegte. Noch nicht ganz in die Fussstapfen seines erfolgreichen Vaters konnte Aurelio Thürig steigen. Aber auch er zeigte schon vielversprechende Ansätze.

Da er altersmässig die Kategorie wechseln musste, konnte Lokalmatador Lunik Steffen (Kirchleerau) seinen Vorjahressieg nicht wiederholen. Erfreulicherweise sprang sein Klubkollege Tino Häfliger (Reiden) in die Bresche. Er zeigte einen couragierten Wettkampf und konnte sich für den Schlussgang qualifizieren. Schlussendlich musste er sich dann aber nach einem intensiven und ausgeglichen Kampf Fabian Anderegg vom Schwingklub Lenzburg geschlagen geben. Da die meisten Schützlinge von Jungschwingerobmann Lukas Steiner (Reiden) in der Kategorie 07-10 starteten, gab es mehrfach klubinterne Gänge. Die Schlussrangliste widerspiegelt dabei das Leistungsvermögen und die Hierarchie bei den Jüngsten im Klub recht gut.

In der Kategorie 03-06 hofften die Zuschauer berechtigterweise auf einen einheimischen Sieg. Und sie wurden nicht enttäuscht. ENST-Sieger Yanik Bucher (Rothrist) liess nichts anbrennen und überzeugte in bestechender Manier. Einmal mehr wurde er von seinem Freund Tobias Hengartner (Olten) gefordert. Der drahtige und wendige Turnerschwinger bot Bucher im zweiten Gang und im Schlussgang Paroli. Es entwickelte sich jeweils ein attraktiver Wettkampf, der jeweils zugunsten von Bucher ausging. Mit Enea Grob (Bonigen) auf dem dritten Rang erfüllte auch ein weiterer ENST-Teilnehmer die In ihn gesetzten Erwartungen.

Sowohl Jungschwinger als auch Aktive haben das Wintertraining nach den Herbstferien wieder aufgenommen. Die Jungschwinger freuen sich nun noch auf ihren Jahresabschluss, den beliebten Bänzenschwinget. Dieser findet dieses Jahr am 2. Dezember im Freiamt (Aarau) statt.

EinturnenHäfliger Tino rechts gegen Anderess FabianIMGL0152Sieger BucherDSC00499

Schwingfotos Pascal Alpiger, restliche Hans-Ulrich Schär

Uslumpete im Baselbiet

Herbstschwinget Gelterkinden

Am Herbstschwinget in Gelterkinden, dem letzten Schwingfest der Freiluftsaison 2018 in der Nordwestschweiz, traten auch fünf Zofinger Nachwuschsschwinger. Diese zeigten eine ordentliche Leistung, welche auf für gute Resultate im 2019 hoffen lässt. Doch nun gibt es erst mal eine Pause, bevor nach den Herbstferien wieder das Training beginnt.

Detailresultate unter https://esv.ch/ranglisten/?anlass=4139

20180915_182355

Standesgerechter Saisonabschluss von Yanik Bucher

Schorenschwinget im Freiamt

Beim Kehraus am Schorenschwinget mochte nur Yanik Bucher komplett zu überzeigen. Lunik Steffen sicherte sich ebenfalls einen Zweig für die Zofinger. Dem restlichen Akteuren war die lange Saison anzumerken.

Viele seine Konkurrenten hatten nach dem ENST ihre Saison bereits beendet, Nicht so der Kategoriensieger im Jahrgang 2003 in Landquart, der Rothrister Yanik Bucher. Trotz grossem Rummel nach seinem überragenden Sieg (Auftritt in Potzmusig, Interview im Regionaljournal Aargau-Solothurn etc.) stellte er sich der sportlichen Herausforderung. Mit fünf Siegen und einem Gestellten konnte er einen weiteren Tagessieg verbuchen. Einzig Pascal Joho (Sarmenstorf) musste er einen Gestellten zugestehen. Die beiden kennen sich sehr gut, so dass der Ausgang nicht weiter verwundert. Yanik Bucher sicherte sich gleichzeitig den 12. Zweig der Saison und machte somit das Dutzend voll. 2018 verlor er keinen Gang gegen einen gleichaltrigen oder jüngeren Schwinger. Es ist somit die beste Karrieresaison des Kantischülers. Dieses Fest war wohl zugleich sein letzter Start an einem Rangschwinget für den Nachwichs. Auf die kommende Saison wechselt er zu den Aktiven. Dann kann er nur noch an kantonalen Nachwuchsschwingerfesten und jenem des Teilverbands teilnehmen.

Die weiteren fünf Thutstädter unter den insgesamt 157 konnten nicht ganz mit Yanik mithalten. Lunik Steffen (Kirchleerau) konnte sich gerade noch den Zweig herausschwingen, während dem seinem Bruder Leon das berüchtigte Vierteli fehlte. Die Reidner Brüder Tino und Nicola Häfliger kamen ebenso wenig richtig in Fahrt wie der Zofinger David Gerber. Über alles gesehen zog Jungschwingerobmann Lukas Steiner (Reiden) eine positive Saisonbilanz. Mit 38 Zweigen konnte das Vorjahresresultat in absoluten Zahlen fast verdoppelt werden. Die Abgänge von Bucher und Enea Grob (Boningen) zu den Aktiven werden aber im 2019 schwer wiegen. „Im Allgemeinen war das Saisonende den Meisten anzumerken, die Konzentration war teilweise nicht vorhanden und die Züge wurden nicht richtig durchgezogen. Nun geht es nach den Herbstferien ins Wintertraining. Der Fokus wird auf die Technik gelegt um im Frühling die Jugend und Sport Prüfungen zu absolvieren. Dies woll die Basis bilden, um erfolgreich in die neue Saison zu starten zu können“ resümierte Lukas Steiner den Sasionabschluss und hielt bereits Ausschau auf das kommende Jahr.

Detailresultate unter https://esv.ch/ranglisten/?anlass=4058

Schoren2Schoren3

Ein gefragter Mann: Yanik Bucher nach seinem Triumpf

Nach seinem grossen Sieg am ENST in Landquart war Yanik ein gefragter Gast in den Medien:

Schweizweit im Blick:

https://www.blick.ch/sport/schwingen/yanik-bucher-ist-ein-halber-chinese-kung-fu-schwinger-traeumt-vom-eidgenoessischen-id8811421.html

18-Yanik-Bucher4schwingen-div-ST179072schwingen-div-ST17951

So gab er etwa ein Interview im Regionaljournal Aargau-Solothurn

https://www.srf.ch/news/regional/aargau-solothurn/erfolgreicher-schwinger-ich-bin-nicht-der-breiteste-darum-ist-technik-wichtig

oder war zu Gast in der Sendung Potz Musig des Schweizer Fernsehens

40233508_295076944628482_9217896314329628672_o

https://www.srf.ch/play/tv/potzmusig/video/potzmusig-unterwegs-aus-landquart?id=704ecc21-ad3d-47ed-83ca-d892f338299e

Am 22. September wurde Brugg zum Bauernhof. Hier traf er als Gast beim Schingklub Baden-Brugg auf Schwingerkönig Matthias Glarner

IMG-20180922-WA0008IMG-20180922-WA0010IMG-20180922-WA0011

Grosser Empfang für ENST Sieger Yanik Bucher in seiner Heimatgemeinde Rothrist

Die Feste soll man feiern, wie sie fallen

Im Schwingklub Zofingen ist es Tradition, grosse Erfolge noch gleichentags zu feiern. Aus diesem Grund wurde für den ENST-Kategoriensieger Yanik Bucher noch am Tag seines grossartigen Triumphs ein Empfang in seinem Wohnort Rothrist organisiert. Während Yanik in Landqiart geehrt wurde und sich den zahlreichen Verpflichtungen stellte, ging es auch zu Hause hektisch zu und her. Ein Adhoc OK um Robert Rüegger, Simon Arnold und Stefan Brechbühler organisierten auf Pausenplatz des Schulhaus Dörfli eine kleine Festwirtschaft. Da sich die Abreise aus Landquart verzögerte, mussten sich die rund 40 Gäste länger als erwartet gedulden. Einige Jungschwinger und ihre Eltern verpassten daher die Ankunft. Gegen 2230 Uhr erreichte Yanik endlich sein Heimatdorf. Vom Empfang wusste er nichts. Die Gästeschar war illuster. Alle drei lebenden Eigenossen, alle aktiven Kranzschwinger, fast der komplette Vorstand und viele Mitglieder des Schwingklubs, Familie und Freunde sowie weitere Fans liessen Yanik hochleben. Schwingklub Präsidentin Silvia Wilhelm dankte allen fürs kommen und ausharren, der kantonale Jungschwingerobmann Roger Schenk würdigte die grandiose sportliche Leistung und Gemeinderätin Daniela Weber überbrachte die Glückwünsche und Grüsse seitens der Gemeinde Rothrist. In seiner bescheiden Art bekannte ich der Gesehrte mit rührigen Worten bei den Anwesenden. Nun endlich konnte er die verdiente Wirst vom Grill mit seinem Schwingerkameraden Enea Grob geniessen, der zwar den Doppelzeig verpasste, aber ebenfalls Ehre für den Schwingklub in Landquart eingelegt hatte, geniessen. Bis gegen Mitternacht wurde gegessen und getrunken, gefachsimpelt und mit grosser Freude der Coup von Yanik genossen. Dieser hat seine nächsten grösseren Auftritt bereits am nächsten Samstag in der Sendung Potzmusig des Schweizer Fernsehens.

20180826_22502020180826_22505120180826_225651