Endlich ein Zeichen des Aufschwungs

Sieben Zofinger auf dem Guggibad ob Buttwil

Beim 55. Guggibad-Schwinget gelang Patrick Räbmatter zwar kein Spitzenresultat. Aber der Uerkner 150-kg-Brocken deutete, gut erholt, Aufwärtstendenz an. Dahinter gelang den weiteren sechs Zofinger Schwingern eine verbesserte Teamleistung.

„Räbi“ zeigte sich vor dem Rangverlesen verhalten zufrieden. Mehr als die Startniederlage gegen „Eidgenosse“ Mario Thürig ärgerte ihn der „Gestellte“ im dritten Gang gegen Fabian Winiger. Wenig hatte gefehlt, und der Zofinger Leader hätte gar eine zweite Niederlage eingesteckt. Der konterstarke Freiämter legte den „Neueidgenossen“ knapp ausserhalb des Sägemehls mit einem Gammen auf den Rücken. „Da hatte ich Glück“, gestand Räbmatter. Mit den restlichen vier gewonnenen Gängen erfüllte er zumindest die Pflicht. Von den besiegten drei Kranzschwingern ist vor allem Stephan Studinger als Gradmesser nicht zu unterschätzen.

„Nach einer Woche Ferien am Meer war ich heute gut erholt. Jetzt gebe ich noch zwei Wochen Vollgas bis zum Aargauer Kantonalfest in Brugg“, zeigte sich der Uerkner Kraftschwinger zuversichtlich, dass er beim ersten Kranzfest der Saison in der nötigen Verfassung sein wird, um als „Eidgenosse“ bestehen zu können.

Rehabilitation im Amag-Cup

Weil sich auch die Gebrüder Azret und Ilber Jusufi sowie Markus Eggen und Kornel Arnold in der ersten Ranglistenhälfte behaupteten, erreichte der Schwingklub Zofingen beim ersten Aargauer Freiluftwettkampf der Saison den dritten Tagesrang im Amag-Cup. Wenn diese Steigerung im Freiamt keine Eintagesfliege bleibt, sollte bis Ende Saison zumindest das dritte oder vierte Preisgeld in der Aargauer Klubwertung noch zu holen sein.

Vor allem die Jusufis deuteten ihr Potential auf dem Guggibad an. Beide verfehlten gegen starke Kranzschwinger eine Klassierung im ersten Drittel. Weiterhin nicht richtig in Schwung kommen die beiden Zofinger Kranzschwinger Kornel Arnold und Simon Schär. Aaron Rüegger startete mit zwei Siegen. Danach riss der Faden beim ehrgeizigen Rothrister; er tauchte viermal.

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Simon Schär (Turner) wehrte sich im zweiten Gang gegen „Neueidgenosse“ Nick Alpiger tapfer, verlor aber trotzdem.

Bericht und Foto von Wolfgang Rytz

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Der erste Nuller seit langem

57. Solothurner Kantonaler Nachwuchsschwingertag Egerkingen

Für einmal brachten die Zofinger Jungschwinger keinen Zweig nach Hause. Im nahegelegen Egerkingen waren für einmal Pleiten, Pech und Pannen die Hauptakteure.

Eigentlich begann die Misere schon in der Woche vor dem Schwingfest. Vom 19. April bis 22. April erlebten 50 Aargauer Jungschwinger im Alter zwischen 10 und 15 Jahren vier Tage im kantonalen Trainingslager. Die 12. Austragung in Wilisau stand ganz unter dem Motto „Spass, Zusammenhalt und Freundschaft“. Lukas Steiner und Thomas Fischer leiteten das Schwingtraining. Nick Alpiger sen. und Sonja Riesen verantworteten Kondition und Spiele in der Halle. Anita Steiner war zusammen mit dem kantonalen Technischen Leiter Nachwuchs, Roger Schenk , für die Koordination und Aktivitäten draussen zuständig. Unter der fachkundigen Leitung des Eidgenossen Christoph Bieri erlebten „die jungen Bösen“ einen Schwingkurs, der sichtlich allen Spass machte.

Und im letzten Schwingtraining in Wilisau passierte es dann. Yanik Bucher (Rothrist) verletzte sich an den Bändern. Diese Hiobsbotschaft und den damit verbunden Ausfall des Teamleaders motivierte die sechs noch übrig geblieben Startenden am Sonntag in Egerkingen umso mehr. Leider reichte der gute Wille nicht ganz aus. Im sechsten Gang wurde dann Enea Grob (Boningen) auch noch durch eine fatale Fehlentscheidung des Kampfrichters um den verdienten Lohn gebracht. Anscheinend sind nicht nur in den der Fussball Champions League die Schiedsrichter komplett überfordert. Feuchte Augen waren das Resultat dieser Ungerechtigkeit. Nach der Aufmunterung durch den Vater war das Thema dann aber abgehakt. In der gleichen Kategorie muss der tapfere Pascal Nyfeler (Brittnau) seine momentane körperliche Unterlegenheit zur Kenntnis nehmen. Dies gilt im gleichen Masse für den zweiten Brittnauer, Sven Leu. Der Strengelbacher Justin Schmid hingegen kann als relativ Spätberufener seine vorhandenen PS noch nicht immer umsetzen. Bei den Ältesten liess der Hintermooser David Baumgartner sein Talent immer wieder aufblitzen, doch fehlt es ihm leider an der notwendigen Konstanz und zuweilen Konzentration. Dem Jüngsten im Bunde, Mario Kunz(Brittnau), gelang es bei seinem ersten Freiluftschwingest verständlicherweise nicht, die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Damit war es Tatsache: Die Zofinger Jungschwinger mussten seit langem wieder einmal ohne Zweig den Weg nach Hause antraten. Doch die Saison ist noch jung und die nächste Chance kommt bestimmt, zumal sich meistens die Ungerechtigkeiten über die Zeit ausgleichen.

Nachstehend ein paar Impressionen

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Rückschlag für Zofinger Schwinger

Schwinget im Zurzibiet in Klingnau und Surenthaler Frühlingsschwinget Sursee

Der Schwingklub Zofingen (SKZ) trat am Wochenende mit je drei Aktiven in Sursee und Klingnau an. Mit dieser Aufsplitterung der Kräfte ging im Amag-Cup, der Aargauer Klubwertung, die gute Ausgangslage verloren. Ohne Patrick Räbmatter, der vor den Kranzfesten für eine Ferienwoche am Meer weilt, blieben Spitzenränge aus.

Für Simon Schär, einer der beiden Technischen Leiter des SKZ, wars aus doppeltem Grund ein Wochenende zum Vergessen. Einerseits scheiterten seine Bemühungen, mindestens vier Zofinger Vertreter ans Schwinget im Zurzibiet zu bewegen. Andererseits zog er sich in Klingnau im zweiten Gang eine Fingerverletzung zu.

Zuviele Ausfälle

Schär hatte für das zweite zum Amag-Cup zählende Kräftemessen mit fünf oder sechs Zofinger Teilnehmern gerechnet. Stattdessen traten nur drei an. Zwei verletzungsbedingte Ausfälle sowie ein Missverständnis führten dazu. Deshalb beansprucht der SKZ bereits das Streichresultat, womit die Verteidigung des 2. Platzes frühzeitig entschwindet. Freiamt und Aarau sind nach dem starken Saisonstart kaum mehr einzuholen.

Aaron Rüegger und Manuel Wilhelm kämpften bei schwülwarmen Verhältnissen im Festzelt in Klingnau willig, aber mässig erfolgreich. „Nach der langen Verletzung fehlt die Technik“, erkannte Vater Peter Rüegger bei seinem Filius. Wilhelm und Rüegger gewannen immerhin den letzten Gang und behaupteten sich im vorderen Mittelfeld.

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Aaron Rüegger (blaues Hemd) kämpft sich nach einer Verletzungspause zurück

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Gute Ansätze in Sursee

Ein Zofinger Trio gab dem Frühjahrsschwinget in Sursee den Vorzug gegenüber dem Kräftemessen im eigenen Teilverband. Am besten hielt sich Azret Jusufi. Trotz wenig Wintertraining gelang ihm mit drei Siegen über Innerschweizer Nichtkranzer der Vorstoss in den ersten Ranglistenfünftel. Gar ungeschlagen blieb Kornel Arnold. Aber nach drei „Gestellten“ zu Beginn entrückte eine Spitzenklassierung. Der Reidermooser besiegte dann ebenfalls drei Nichtkranzer und stärkte sein Selbstvertrauen. Mit zwei gewonnenen Gängen verdiente sich der 17½-jährige Wiliberger Robin Lehmann immerhin die Teilnahme am Ausstich.

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Wolfgang Rytz

Yanik Bucher wiederholt Vorjahressieg souverän

Zofinger Jungschwinger am Festzeltschwinget im Zurzibiet in Klingnau

Die vier Vertreter des Schwingklubs Zofingen, von insgesamt 152 startenden Jungschwingern, welche ans Zurzibieter Hallenschwinget nach Klingnau gereist waren, kämpften unterschiedlich erfolgreich. Als Festsieger durfte sich zu Recht einmal mehr Yanik Bucher (Rothrist) feiern lassen.

Nur gerade vier Zofinger Jungschwinger traten beim Hallenschwinget in Klingnau an. Doch einer davon sorgte vor 500 Zuschauern jedoch für mächtiges Spektakel. Der sich bereits wieder in blendender Form befindliche Rothrister Yanik Bucher liess nichts anbrennen. Er zog mit fünf Siegen souverän in den Schlussgang ein, wo er auf seinen Dauerkonkurrenten Tobias Hengartner (Olten) traf. Auch dieser konnte bis dahin jeden Gang gewinnen. Dies ist umso erstaunlicher, gehören doch beide zu den Jüngeren in der Kategorie der Ältesten. Bucher machte einmal mehr kurzen Prozess und bettete Hengartner nach 28 Sekunden mittels Übersprung ins Sägemehl. Die beiden Freunde blieben ob ihrer Dominanz gemeinsam an der Tabellenspitze. Bucher konnte somit seinen Vorjahressieg wiederholen. Schlechter lief es seinem Klubkollegen Enea Grob (Boningen), welchen er im Vorjahr im Schlussgang bezwungen hatte. Grob ist noch nicht wie gewohnt im Strumpf. Zwei Siege, drei Gestellte und eine Niederlage reichten für einen soliden Platz im Mittelfeld. Jannik Meier (Reiden) zahlte an seinem ersten Schwingfest bei den Jüngsten Lehrgeld. Yannick Eich (Safenwil) verpasste den Zweig nur knapp. Er konnte drei Mal gewinnen, musste sich aber auch drei Mal bezwingen lassen. Nach der Osterpause kommt es mit dem Solothurner Nachwuchsschwingertag in Egerkingen am 23, April bereits zu einem weiteren Höhepunkt der noch jungen Saison.

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Foto Hompage ESV, Schlussgang Bucher gegen Hengartner

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Fotos von Frank Bucher

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Ohne Räbi mehr Spannung im Kurzholz

Der Sieg am 39. Zofinger Klubschwinget geht an einen Gast

Ohne den übermächtigen Patrick Räbmatter (Uerkheim), welcher ferienhalber am diesjährigen Klubschwinget fehlte, kam es in der zweiten Reihe zu spannenden und ausgeglichenen Wettkämpfen. Am Schluss ging der Sieg an den Langenthaler Kranzschwinger Marcel Bremgartner. Den Gewinn des Wanderpreises sicherte sich Azret Jusufi (Rothrist) während sich Manuel Wilhelm (Safenwil) über die Zinnkanne freuen durfte.

Früher war das Klubschwinget gleichzeitig der Auftakt in die Saison nach einem harten Wintertraining. Da aber immer mehr Hallenschwinget durchgeführt werden, ist diese Affiche etwas verloren gegangen. Das Teilnehmerfeld präsentierte sich mit 17 Startenden erfreulich gross. Dazu trugen auch drei Gäste vom Partnerschwingklub Langenthal und drei Nachwuchsschwinger bei, welche sich an diesem Abend mit den Aktiven messen wollten. Yanik Bucher (Rothrist), Enea Grob (Boningen) und Tobias Henggartner kamen so in rund drei Stunden zu zwölf Gängen. Sie schlugen sich auch bei den „Grossen“ ganz ordentlich.

Da mit Patrick Räbmatter der grosse Favorit fehlte, war das Starterfeld sehr ausgewogen. Die Kämpfe waren recht ausgeglichen zumal sich alle aus den Wintertrainings gut kennen. Der letztjährigen Nummer zwei des Klubs, Simon Schär, (Schöftland) war klar anzumerken, dass er das Training reduziert hatte. Insbesondere konditionell konnte er nicht mehr an die letzte Saison anknüpfen. Dies zeigte klar die unnötige Niederlage gegen Ilber Jusufi (Rothrist), welchen er im Vorjahr noch bezwingen konnte. Auch der zweite startende Zofinger Kranzschwinger, Kornel Arnold (Reiden), wurde seiner Reputation nicht gerecht. Somit war der Weg frei für den nominell stärksten Athleten im Feld. Doch auch der 33-jährige Routinier Marcel Bremgartner (Thörigen) tauchte als favorisierter Gast überraschend im ersten Gang gegen den bärenstarken Azret Jusufi. Danach liess er jedoch nichts mehr anbrennen und so trafen die beiden im Schlussgang erneut aufeinander. Da dieser gestellt endete, sicherte sich der Gast den Tagessieg dank den besseren Noten. Dies ist das erste Mal, dass der Sieger nicht aus den eigenen Reihen stammt.

Mit dem jungen, talentierten Marco Jakob (Jahrgang1999, Obersteckholz) konnte ein weiterer Gast an der Spitze mithalten. Bei den Zofingern hat sich hinter Räbi keine klare Nummer zwei herauskristallisiert. Ein weiterer Kranzgewinn für Arnold und Schär ist diese Saison nur dann möglich, wenn alles zusammenpasst. Mögliche Kranzanwärter sind die beiden Rothrister Nachwuchshoffnungen Azret Jusufi und Aaron Rüegger. Und vielleicht gelingt ja Altmeister Markus Eggen (Mühlethal) im Herbst seiner Karriere endlich der wohlverdiente grosse Wurf. Die nächsten Wochen werden Aufschluss geben, ob sich diese Prognosen bewahrheiten oder nicht.

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Rangliste Jungschwinger und Aktive