Markus Eggen in Zürich im Einsatz

Noch nicht sägemehlmüde

Obwohl er seinem 35. Geburtstag entgegen geht, ist der älteste Aktive des Schwingklubs Zofingen, Markus Eggen, noch nicht sägemehlmüde. Als einziger des Vereins startete er zu Jahresbeginn am traditionsreichen Berchtoldschwinget in der Zürcher Saalsporthalle.

Der Mühlethaler Routinier startete zwar mit einer Niederlage. Diese blieb jedoch seine einzige. Trotz hartnäckiger Grippe-Erkrankung im Dezember raffte er sich zu einer ansprechenden Leistung auf. Im dritten und vierten Gang warf er die beiden Nordostschweizer Nichtkranzer Tobias Martin und Adrian Marti platt auf den Rücken. Damit verdiente er sich den Einzug in den Ausstich. Den Wettkampf beendete er mit zwei „Gestellten“ gegen Kranzschwinger. 54,75 Punkte ergaben Rang 15e im Mittelfeld der 137 Teilnehmer.

„Ich habe noch immer Spass am Schwingen, deshalb hänge ich noch eine Saison an“, erklärte Eggen zu seinem Start in Zürich. Aufgrund des Trainingsrückstandes zeigte er sich auch nicht allzu sehr enttäuscht über die knapp entglittene Auszeichnung beim vorgezogenen Saisonauftakt.

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Markus Eggen (rechts) attackierte den Appenzeller Adrian Manser mit einem Hochschwung, der zum Plattwurf führte. (Foto: wr)

Wolfgang Rytz, 03.01.2017

Gemütliche Schwingerweihnacht

Zu ihrer althergebrachten Weihnachtsfeier traf sich die Zofinger Schwingerfamilie einmal mehr in der Hornusserhütte Reidermoos. Diese war bis auf dem letzten Platz gefüllt. Umsorgt wurden die Anwesenden wie im Vorjahr durch Jungschwingerobmann Lukas Steiner (Reiden) und seine charmante Gattin Anita. Sie liessen keine Wünsche offen, genau wie die Verköstigung durch Simon Arnold (Reiden).

Nach dem der Hunger gestillt war, folgte der traditionelle Höhepunkt: die Vergabe der Fleissauszeichnungen und Wanderpreise an die Jungschwinger. In Sachen Trainingsfleiss obsiegte Enea Grob (Boningen) vor Elias Roos (Safenwil) und Raphael von Rotz (Kirchleerau). Insgesamt erschienen 23 Jungsschwinger und eine Jungschwingerin  mehr oder weniger oft zum Training, so dass sie auf der Rangliste erschienen. Der Wanderpreis für den Einsatzfleissigsten ging an Matthias Müller (Rothrist). Als Teamplayer resp. als  Kameradschaftlichster wurde Elias Roos (Safenwil) ausgezeichnet.  Der Böseste und somit gleichzeitig der Erfolgreichste war wie im Vorjahr Yanik Bucher (Rothrist). Nach den Festtagen werden die Jungsschwinger das Training wieder aufnehmen, damit weitere Kapitel in der Erfolgsgeschichte der jungen Thutstädter Kurzholzathleten geschrieben werden können.

 

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Zofinger Jungschwinger am Bänzenschwinget in Möriken

Den traditionellen Grittibänz erfolgreich herausgeschwungen

In vier Alterskategorien gaben sich 99 Jungschwinger aus allen Schwingklubs des Aargaus im Schwingkeller Möriken das letzte Stelldichein der Saison 2016. Von den zwölf angetreten Zofingern zeigten alle niveaugerechte Leistungen und verdienten sich damit zu Recht den traditionellen Grittibänz. Yanik Bucher, Rothrist und Elias Roos, Safenwil, waren dabei die besten im Team der Thut-Städter.

Der neue kantonale Jungschwingerobmann Roger Schenk, Kirchleerau, liess sich für den diesjährigen Bänzenschwinget etwas Besonderes einfallen. Er engagierte statt dem Samichlaus die vier Aargauer Eidgenossen von Estavayer-le-Lac als Kampfrichter. Am Schluss kamen alle zu den begehrten Autogrammen von Patrick Räbmatter, Nik Alpiger, David Schmid und Mario Thürig.

Aus Zofinger Sicht brillierte einmal mehr der Rothrister Yanik Bucher. Er legte alle sechs Gegner auf den Rücken und konnte sich somit ein weiteres Mal als Kategoriensieger feiern lassen. In der gleichen Kategorie zeigte auch der Brittnauer Pascal Nyfeler eine famose Leistung. Er bewies mit stupender Technik dass auch gegen körperlich überlegene Schwinger Siege realisiert werden können. Er beendete den Wettkampf mit vier Siegen und zwei Gestellten an der Ranglistespitze. Auch der Start von David Maeder, Mühlethal, war mit drei Siegen verheissungsvoll. Drei unerklärliche Niederlagen liessen ihn dann aber ins Mittelfeld abrutschen. Bei den Ältesten kamen der wacker kämpfende Mathias Müller, Strengelbach, und der hinter den gewohnten Leistungen bleibende David Baumgartner, Hintermoos auf je auf zwei Siege.

Bei den Jüngsten landete der Safenwiler Elias Roos einen veritablen Coup. Mit vier Siegen und einem Gestellen konnte er sich ganz an der Ranglistenspitze einreihen. Ein Exploit gelang auch Tino Häfliger, Reiden. Bei seiner ersten Festteilnahme konnte er gleich drei Siege und einen Gestellten realisieren. Ebenfalls den ersten Ernstkampf bestritten Lunik Steffen, Kirchleerau, und Justin Schmid, Strengelbach. Beide konnten zwei Gänge für sich entscheiden. Dies gelang auch Raphael von Rotz, Moosleerau, und Mario Kunz, Brittnau. Der Safenwiler Yannick Eich zeigte wie immer eine engagierte Leistung wurde aber einmal mehr schlecht belohnt. Nebst einem Sieg realisierte er drei Gestellte, wobei jeweils nur der letzte Zwick zum Erfolg fehlte.

Abgeschlossen wird das Zofinger Jungschwingerjahr an der traditionellen Schwingerweihnacht, welche am 14. Dezember im Reidermoos sattfindet. Alle fiebern schon jetzt auf diesen Anlass hin, werden dort doch die beliebten Jahres- und Fleissprämien übergeben.

Zofinger JS mit Bänz

Kat_Sieger Yanik Bucher

Räbi_Autogramm

Startschuss für Jubiläumsaktivtäten im Jahr 2019 erfolgt

Genau 50 Personen, wovon 47 stimmberechtigt, nahmen an der 97. Generalversammlung des Schwingklubs Zofingen teil. Diese fand in diesem Jahr im Restaurant Sonne in Uerkheim statt, notabene der Wohngemeinde von Neueidgenosse Patrick Räbmatter. Nach einem feinen Nachtessen mit Schwingerportionen führte Präsidentin Silvia Wilhelm (Safenwil) bereits zum 13. Mal – wie immer kompetent und zügig – durch die Traktanden. Jahresberichte, Rechnungsablage und Budget  gaben zu keinen Diskussionen Anlass und wurden problemlos genehmigt. Bis jetzt bestand der Vorstand aus rekordverdächtigen 10 Mitgliedern. Auf Ende der aktuellen Vorstandsperiode traten Peter Schär (Aarburg) als Vizepräsident und Stefan Brechbühler (Rothrist) als Versicherungskassier zurück. Diese Vakanzen wurden nicht besetzt, das die Statuten sieben Vorstandsmitglieder vorsehen.. Die restlichen Vorstandsmitglieder wurden bestätigt. Demnach setz sich der Vorstand für die nächsten drei Jahre wie folgt zusammen: Silvia Wilhelm, Präsidentin, Roger Schenk (Kirchleerau), Vizepräsident, Sandro Widmer (Mühlethal) Co-Technischer Leiter und Versicherungskassier, Simon Schär (Schöftland), Co-Technischer Leiter, Lukas Steiner (Reiden), Jungschwingerobmann, Simon Arnold (Reiden) Aktuar, Philipp Lötscher (Oftringen), Kassier, Hans-Ulrich Schär (Aarburg) Medienchef.

Neu in den Verein wurden folgende zwei Nachwuchskräfte aufgenommen: Der Hintermooser David Baumgartner und der Strengelbacher Matthias Müller. Die beiden Brittnauer Raphael Kissling und Lukas Nyfeler haben den Verein nach nur kurzer Zeit als Aktive wieder verlassen. Trainingsfleissigster war Kornel Arnold (Reiden) gefolgt von Aaron Rüegger (Rothrist) und Vorjahressieger Robin Lehmann (Wiliberg) .2017 geht der 31. Niklaus-Thut-Schwinget am 11. Juni bei der Stadtsaalturnhalle über die Bühne. Neu wird Martin Anderegg (Zofingen) als OK-Präsident amten. Er tritt die Nachfolge von Hans-Ulrich Schär an, welcher nach zwölf Austragungen an der Spitze des OK ins zweite Glied zurück tritt.

2019 feiert der Schwingklub sein 100-jähriges Bestehen. Es wurden bereits erste Pflöcke eingeschlagen. Am 2. Juni 2019 findet in Zofingen das 113. Aargauer Kantonal Schwingfest statt. Als OK-Präsident konnte der Zofinger Stadtrat Domimik Gresch verpflichtet werden. Die Jubiläumskommission wird von Silvia Wilhelm präsidiert. Weitere Mitglieder sind Hans Pauli (Oftringen), Hans-Ulrich Schär, Simon Schär und Lukas Steiner. Nachdem die Generalversammlung die Weichen gestellt hat, kann die Jubiläumskommission die Arbeit zügig aufnehmen.

Höhepunkt der Versammlung ist jeweils die Verleihung von Ehren- und Freimitgliedschaften. Für ihre 15-jährige Vorstandstätigkeit hätte Silvia Wilhelm mit der Freimitgliedschaft ausgezeichnet werden sollen. Vizepräsident Peter Schär bog das Ganze dann in seiner Laudatio, welche ihre immensen Leistungen würdigte, geschickt in  eine Ehrenmitgliedschaft um. Die Versammlung folge dem Vorschlag mit einer Standing Ovation. Die perplexe Präsidentin zeigte sich darüber sehr gerührt und ein wenig fassungslos. Für seine ebenfalls zahlreichen Verdienste wurde auch Stefan Brechbühler in den Stand der Ehrenmitglieder erhoben.

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Die beiden neuen Ehrenmitglieder: Stefan Brechbühler und Silvia Wilhelm

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Trainingsfleissigster 2016: Kornel Arnold

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Zufriedene Co-Technische Leiter: Simon Schär und Sandro Widmer