Wissenstransefer von Bruno Gisler

Prominenter Gasttrainer im Zofinger Schwingkeller

Bekanntlich ist das Wintertraining im Schwingsport eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Freiflutsaison. Traditionsgemäss stehen daher im Januar Trainingsabende mit bekannten Gastrainern an. Dieses Jahr konnte der dreifache Eidgenosse Bruno Gisler, Rumisberg, verpflichtet werden. Seine Tipps und Tricks schienen auf Interesse zu stossen, besuchten doch an den beiden Abenden eine stattliche Anzahl Aktivschwinger das Training. Gisler konzentrierte sich auf wenige seiner Spezialschwünge. Er wollte das Programm, insbesondere auch für den Nachwuchs, nicht überladen. Wie schon beim Studium führt auch hier das Repetitorium zum Erfolg. Die gezeigten Schwünge werden daher in den kommenden Trainings weiterhin geübt. Zudem besuchen die motivierten Athleten die kantonalen Trainings oder absolvieren ein zweites Training bei befreundeten Schwingklubs. Nun bleibt zu hoffen, dass diese Anstrengungen an den kommenden Schwingfesten auch Früchte tragen und die Lücke hinter Eidgenosse Patrick Räbmatter, Uerkheim, kleiner wird.

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Rücktritt von Sandro Widmer als Co-Technischer Leiter

Sandro Widmer, Attelwil, hat nach internen Meinungsverschiedenheiten seinen sofortigen Rücktritt als Co-Technischer Leiter bekanntgegeben. Die Verdienste von Sandro Widmer zum Wohl des Schwingklubs Zofingen sind unbestritten. Die Verantwortlichen des Schwingklubs Zofingen bedauern daher seinen Entscheid und danken ihm für seinen Einsatz und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute. Sein bisheriger Co-Technischer Leiter, Simon Schär, Schöftland rückt zum allein verantwortlichen Technischen Leiter auf. Somit ist der Trainingsbetrieb der Aktiven lückenlos sichergestellt. Simon Schär wird ebenfalls das Ressort Schwingbetrieb im OK des Aargauer Kantonalen Schwingfests vom 26. Mai 2019 von Sandro Widmer übernehmen

Gemütliche Schwingerweihnacht

Zu ihrer althergebrachten Weihnachtsfeier traf sich die Zofinger Schwingerfamilie bei winterlichen Verhälnissen einmal mehr in der Hornusserhütte Reidermoos. Umsorgt wurden die zahlreichen Anwesenden wie im Vorjahr durch Jungschwingerobmann Lukas Steiner (Reiden) und seine charmante Gattin Anita. Sie liessen keine Wünsche offen, genau wie die Verköstigung durch Simon Arnold (Reiden).

Nach dem der Hunger gestillt war, folgte der traditionelle Höhepunkt in Form der Vergabe der Fleissauszeichnungen und Wanderpreise an die Jungschwinger. In Sachen Trainingsfleiss obsiegte Tino Häfliger (Reiden) vor Mila Grob (Boningen) und den ex aequo platzierten Yannik Eich (Safenwil), Aurelio Gloor (Boningen) und Raphael von Rotz (Moosleerau). Insgesamt erschienen eine Jungschwingerin und 23 Jungsschwinger mehr oder weniger oft zum Training, so dass sie auf der Rangliste erschienen. Der Wanderpreis für den Einsatzfleissigsten ging an Nicola Häfliger (Reiden). Als Teamplayer resp. als Kameradschaftlichster wurde Enea Grob (Boningen) ausgezeichnet. Der Böseste und somit gleichzeitig der Erfolgreichste war wie im immer in den letzten Jahren Yanik Bucher (Rothrist). Leider haben sich die beiden hoffnungsvollen Salenwiler Talente Yannick Eich und Elias Ross entschieden, vorläufig mit dem Schwingen aufzuhören. Das Jahr wird nun noch mit dem Besuch im Schwimmbad abgeschlossen. Somit sollte dann auch der letzte Krümel Sägemehl des Jahres 2017 abgewaschen sein. Nach den Festtagen werden die Jungsschwinger das Training wieder aufnehmen, damit weitere Kapitel in der Erfolgsgeschichte der jungen Thutstädter Kurzholzathleten geschrieben werden können.

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Vorschusslorbeeren für Zofinger Idee

Delegiertenversammlung der Aargauer Schwinger in Aarau Rohr

mp-pd. Der Aargauer Schwingerverband blickte in Aarau Rohr, wo im nächsten Jahr das 112. Kantonalschwingfest stattfindet, auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Der Ausblick auf die kommende Saison stimmte ebenfalls zuversichtlich.

Präsident Markus Birchmeier begrüsste 135 Stimmberechtigte und Gäste zur 111. Delegiertenversammlung der Aargauer Schwinger. Seine Rückschau kommentierte er mit den Worten: „Schwingen ist im Trend.“ Dies zeige der Zuwachs auf allen Ebenen. Speziell freute sich der Präsident über die gesteigerte Qualität bei den Schwingfesten. Ebenso berichtete der Technische Leiter Guido Thürig auf der ganzen Ebene positiv. „Aus Aargauer Sicht darf von einem sehr erfolgreichen Schwingerjahr gesprochen werden“, fasste er das Geschehen zusammen. Dazu passten auch die Erfolgsmeldungen des Technischen Leiters der Jungschwinger, Roger Schenk.

Nächstes „Kantonales“ auf gutem Weg

Der OK-Präsident des nächstjährigen Kantonalfestes in Aarau Rohr, Beat Bolzhauser, sprach von einem guten Vorbereitungsstand. Bei einem Budget von 500‘000 Franken rechne das Organisationskomitee mit mehr als 4000 Zuschauern. So viele Sitzplätze sind gedeckt. Hinzu kommen 1000 Stehplätze und 600 Wiesenplätze. „Wir erwarten vom 1. bis 3. Juni 2018 prächtiges Festwetter“ gab sich Bolzhauser zuversichtlich. Als Vertreter der Königssponsoren will die Raiffeisenbank Aarau-Lenzburg dem Fest zu einem „Riesenerfolg“ zu verhelfen. Die Übergabe des Siegerpreises Stier „Urner“ nimmt Bankleiter Daniel Lüscher nicht selber vor. „Ich hätte Schiss“, gestand er. Lelia Hunziker, Präsidentin des Aarauer Einwohnerrates, überbrachte der Aargauer Schwingerfamilie die politischen Grüsse. Sie outete sich als Schwingerfreundin, seit sie das „Eidgenössische“ 2007 Gastrecht genossen habe.

Novum 2019 in Zofingen

Zofingen bewarb sich für das 113. Kantonalschwingfest im übernächsten Jahr. OK-Präsident Dominik Gresch präsentierte den Niklaus-Thut-Platz als Austragungsort 2019. Die Festarena wird allerdings „nur“ 3300 Besucher fassen. Die Versammlung sagte einstimmig ja zur ersten Austragung eines Kranzschwingfestes in einer Altstadt. Der nächste Aargauer Nachwuchs-Schwingertag findet am 19. Mai 2018 auf dem Bözberg statt.

Zwei neue Ehrenmitglieder

Für viele verdienstvolle Jahre ernannten die Delegierten den Freiämter Rolf Schmid und den Kulmer Martin Leutwyler zu Ehrenmitgliedern. Jürg Mahrer wurde als erfolgreicher Aktivschwinger verabschiedet. Markus Linder und Max Härri standen letzte Saison am häufigsten als Kampfrichter im Einsatz. Im Kantonalvorstand übernimmt die Freiämterin Milena Meyer von Martin Leutwyler das Kassenamt.

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DV Impressionen von Pascle Alpiger, Staufen

Bericht im Regionaljournal Aargau Solothurn vom 10.12.2017

https://www.srf.ch/sendungen/regionaljournal-aargau-solothurn/das-aargauer-kantonalschwingfest-findet-in-zofingen-statt

Bericht Zofinger Tabblatt vom 11.12.2017

 

Den traditionellen Grittibänz haben sich alle verdient

Zofinger Jungschwinger kämpften am Bänzenschwinget in heimischen Sägemehl

In vier Alterskategorien gaben sich 91Jungschwinger aus allen Schwingklubs des Aargaus im Schwingkeller Zofingen das letzte Stelldichein der Saison 2017. Von den zehn angetreten Zofingern zeigten alle ansprechende Leistungen und verdienten sich damit zu Recht den traditionellen Grittibänz. Yanik Bucher, Rothrist und Lunik Steffen, Kirchleerau, waren dabei wie gewohnt die besten im Team der Thut-Städter.

Der kantonale Jungschwingerobmann Roger Schenk, Kirchleerau, organisierte im heimischen Schwingkeller unter der Stadtsaalturnhalle einen tadellosen Event. Einmal mehr konnte er dabei auf viele fleissige und motivierte Helferinnen und Helfer aus dem Schwingklub Zofingen zählen, welche trotz Kälte wie immer vollen Einsatz zeigten.

Im heimischen Sägemehl lieferte aus Zofinger Sicht einmal mehr der Rothrister Yanik Bucher die erhoffte Leistung ab. Er ist im Schlussgang unterlief ihm eine kleine Unachtsamkeit, so dass er gegen Kevin Stadler, Tennwil, nach drei Minuten mittels Kurz und nachdrücken am Boden unterlag. In der gleichen Kategorie zeigte der Boninger Enea Grob die gewohnt solide Leistung. Justin Schmid, Strengelbach, fehlt noch etwas die Routine, während sich der tapfere Brittnauer Pascal Nyfeler momentan trotz feiner Technik körperlich chancenlos ist. Doch dies kann sich in diesem Alter schnell wieder zu seinen Gunstenändern.

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Bei den Jüngsten fiel Aurelio Gloor, Boningen positiv auf. Er konnte drei Siege verbuchen. Die beiden Reidener Mario Kunz und Jannik Meier sowie der Zofinger David Gerber kämpften ihrem Können entsprechend und gaben ihr Bestes. Lunik Steffen, Kirchleerau, liess sich einmal mehr nicht auf den Rücken legen. Er gewann vier Gänge uns stelle zwei Mal. Daraus resultierte ein feiner zweiter Platz in seiner Kategorie. Tino Häfliger, Reiden, konnte für einmal nicht sein volles Potential abrufen.

Abgeschlossen wird das Zofinger Jungschwingerjahr an der traditionellen Schwingerweihnacht, welche am 13. Dezember im Reidermoos sattfindet. Alle fiebern schon jetzt auf diesen Anlass hin, werden dort doch die beliebten Jahres- und Fleissprämien übergeben.

Detailresultate unter https://esv.ch/ranglisten/?anlass=406