Ferien mit 32. Kranz verdient

Versöhnlicher Saisonabschluss für Räbi am Basellandschaftlichen

Die Schwingfestsaison 2018 ist für Patrick Räbmatter mit einem Erfolgserlebnis zu Ende gegangen. Am Basellandschaftlichen Alpiger nach 7:07 Minuten verlor. Für einmal erlebte «Räbi» an einem Kranzfest nicht von Beginn weg eine knallharte Einteilung. Entsprechend zeigte der Uerkner «Eidgenosse» gegen drei Baselbieter Kranzschwinger sein Können mit drei Plattwürfen. Sein Kurz und Kreuzgriff, gepaart mit seiner Bärenkraft, funktionierten bei diesen Gegnern perfekt. Am Nachmittag packte das Einteilungsgericht den Zofinger Leader härter an. Im vierten Gang stand ihm erstmals Nick Alpiger gegenüber. Räbmatter suchte gegen den Nordwestschweizer Leader keck die Entscheidung. Mit einem Abschlunggen brachte er den Favoriten arg in Bedrängnis. Doch Alpiger wand sich knapp heraus. Er behielt die Übersicht und lauerte auf eine Konterangriff. Mit einem zu mutigen Schlungg von «Räbi» kam diese auch, und Alpiger liess sich die Maximalnote schreiben. Räbmatter rappelte sich auf und bot im nächsten Gang dem auf den Schlussgang aspirierenden Roger Erb paroli. Hoch konzentriert wartete der Uerkner eine Konterchance ab. Diese kam auf einen Fussstich. «Räbi» reagierte blitzschnell mit Kreuzgriff und erntete 10,00 Punkte. Somit kam es im Schlussgang nochmals zum Duell gegen Alpiger. Weil diesem ein «Gestellter» genügte, griff Räbmatter wieder an. Doch Alpiger war nach sieben Minuten parat für denSchlunggangriff und parierte diesen zu seinem dritten Kranzfestsieg. Damit gelang ihm nach drei Jahren auch die Revanche für die Schlussgangniederlage an demselben Kantonalfest, damals in Ormaligen.

Einfach geschwungen

Er sei trotzdem zufrieden mit der Tagesbilanz, er habe ja nur gegen einen Gegner verloren, sagte Patrick Räbmatter nach der Dusche. «Heute habe ich einfach geschwungen, war aber nochmals gut drauf.» Alpiger habe ihn zweimal erwischt, er sei aber froh, dass er gegen Erb in einem taktischen Gang habe gewinnen können. Räbmatter feierte in Schönenbuch seinen sechsten Saisonkranz und den total 32. Auf sechsmal Eichenlaub war er auch 2016 mit dem eidgenössischen Kranz in Estavayer- le-Lac gekommen. In diesem Jahr ragen die beiden Bergkränze auf dem Weissenstein und Brünig heraus. Nun folgen eine Trainingspause sowie die wohlverdienten Ferien. Die restlichen fünf Zofinger zerrissen keine Stricke. Azret Jusufi und Aaron Rüegger behaupteten sich mit drei Siegen immerhin in der vorderen Ranglistenhälfte. «Heute stimmte es bei mir im Kopf nicht, mir gelang keine konzentrierte Leistung», zeigte sich Rüegger mit dem Saisonabschluss im Gegensatz zu «Räbi» nicht zufrieden

Wolfgang Rytz, Zofinger Tagblatt, 20. August 2018

Detailresultate unter: https://esv.ch/ranglisten/?anlass=3771

Letzter Halt vor Landquart

Zusammenzug des NWS-Kaders in Bad Ramsach

Etwas mehr als eine Woche vor dem Saisonhöhepunkt, dem Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag in Landquart, trafen sich die selektionierten Teilnehmer (sieben je Jahrgang plus zwei Ersatzleute) des Nordwestschweizerischen Schwingerverbands in Bad Ramsach zu den letzten Vorbereitungen. Magnus Döbeli (Sarmenstorf), welcher die Nachwuchsarbeit im Verband verantwortet, orientiere über die letzten Neuigkeiten und den Ablauf am Festtag. Die Aargauer können zusätzlich mit der Unterstützung ihres Obmanns, Roger Schenk (Kirchleerau) rechnen. Ein weiterer Höhepunkt war die Abgabe der Bekleidung. Damit ist ein einheitlicher Auftritt in der Bündner Herrschaft garantiert. Abgeschlossen wurde der Abend mit einem feinen Motivations Cordon Bleu. Nun ist alles bereit und die Nervosität steigt. Es bleibt zu hoffen, dass der grosse Aufwand auch zu den erhofften Resultaten führt.

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Nicht mehr als die Pflicht erfüllt

Die Zofinger Schwinger sichern sich am Homberg-Schwinget ob Reinach das
vierte Preisgeld im Amag-Cup – als Bester landet der Reider Kornel Arnold auf Platz fünf

Die Zofinger Schwinger gewinnen mit der Minimalbesetzung von vier Teilnehmern am Homberg-Schwinget ob Reinach das vierte Preisgeld in der Vereinswertung um den Amag-Cup. Im Kampf um einen Spitzenplatz spielte das Quartett aber keine Rolle. Stattdessen glänzten andere – beispielsweise Marcel Bieri. Der Zuger konnte den Homberg-Schwinget bei seiner dritten Teilnahme erstmals gewinnen. Bieri besiegte im Schlussgang nach 1:53 Minuten den Oberentfelder Tobias Widmer mit seinem Spezialkurz. Dem zuvor klar führenden Widmer blieb als Trost immerhin Rang 2 vor dem für den Klub Freiamt schwingenden Luzerner Fabian Winiger. Der Technische Leiter des Schwingklubs Zofingen, Simon Schär, sprach von einer «akzeptablen Leistung» der vier anwesendenSchwinger. Kornel Arnold, Patrick Räbmatter und Schär selbst behaupteten sich unter den 48 Schwingern immerhin im vordersten Ranglistenviertel. Ein Exploit gelang aber auch dem am besten platzierten «Könu» Arnold nicht. Der klein gewachsene Reider kam in der ersten Wettkampfhälfte mit drei «Gestellten» nicht auf Touren, bezwang danach aber drei Nichtkranzer, darunter zwei zähe Luzerner Gäste. Dank zwei Plattwürfen stiess er sogar noch auf Rang 5a vor. «Da fehlt noch etwas zum vollen Leistungsvermögen», zeigte er sich selbstkritisch. Der Zofinger Leader Patrick Räbmatter erlebte derweil einen weiteren harzigen Wettkampftag mit einem Fehlstart gegen Stephan Studinger. Weil der Uerkner «Eidgenosse » nebst drei Siegen auch noch zwei «Gestellte» hinnehmen musste, kam er nicht übers vordere Mittelfeld hinaus. «Es lief heute nicht gut. Ich freue mich auf die Ferien im September», blickte Räbmatter dem Saisonende entgegen. Mit drei Plattwürfen gegen Nichtkranzer behauptete sich auch Simon Schär im vorderen Mittelfeld. Als wertvoller vierter Zofinger Schwinger trat Justin Schmid an. Der 16-jährige Strengelbacher gewann immerhin seinen letzten Gang und tankte etwas Selbstvertrauen.

Analyse steht an

Obwohl die Rothrister Gebrüder Azret und Ilber Jusufi erneut unentschuldigt fehlten, sicherte sich das Zofinger Quartett den anvisierten vierten Rang im Amag-Cup hinter Aarau, Fricktal und Lenzburg. «Minimalzielerreicht, aber wir müssen in unseren Reihen über die Bücher gehen», zeigte sich Simon Schär nur halbwegs zufrieden mit der Klubbilanz. Am nächsten Wochenende folgt als Abschluss der Kranzfestsaison das «Basellandschaftliche » in Schönenbuch. Nur mit einerdeutlichen Leistungssteigerung können sich die Zofinger ennet dem Jura einen Kranzgewinn erhoffen.

Wolfgang Rytz, Zofinger Tagblatt vom 13.08.2018

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Fotos Wolfgang Rytz

Detailresultate unter: https://esv.ch/ranglisten/?anlass=4164

Strenges Wochenende für die Zofinger Jungschwinger

Einsätze auf dem Homberg und in Schlierbach

Gleich zwei Schwingfeste standen für die Zofinger Jungschwinger über das letzte Wochenende auf dem Programm. Auf dem Homberg lief es eher harzig, dafür konnten am Sonntag drei Zweige am Surentaler Nachwuchsschwingertag in Schlierbach erobert werden.

Unter den 96 Startenden zeigten die acht angetretenen Zofinger Jungschwinger im Grossen und Ganzen eine solide Leistung. Für die nächste Saison muss aber noch bei einigen an der Technik gefeilt werden. Insbesondere die verwöhnten Brüderpaare konnten für einmal nicht ganz an der Spitze mithalten. Leon und Lunik Steffen (Kirchleerau) erreichten je drei Siege, einen Gestellten und zwei Niederlagen. Noch schlechter erging es den Häfligers (Reiden). Tino hatte mit je zwei Siegen, Gestellten und Niederlagen noch eine einigermassen ausgeglichene Bilanz. Nicola gewann ebenfalls zwei Mal, stelle ein Mal und tauchte drei Mal. Mit dem gleichen Resultat gin Raphael von Rotz (Moosleerau) nach Hause. Yannik Meier (Reiden) schloss den Tag bei den Jüngsten sehr solid mit je drei Siegen und drei Niederlagen ab. Der spätberufene Nick Kulmer (Safenwil) kann sich immer besser in Szene setzen. Noch fehlt der letzte Zwick – doch drei Gestellte, ein Sieg und zwei Niederlagen sind für ihn mehr als in Ordnung Swen Zimmermann (Strengelbach) musste den Wettkampf leider abbrechen. Er war noch nicht ganz von Sommergrippe genesen und musste einsehen, dass es so keinen Sinn macht.

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Detailresultate unter: https://esv.ch/ranglisten/?anlass=4185

Leistungssteigerung am Sonntag

Mit entsprechend gedämpften Erwartungen ging es am Sonntag nach Schlierbach an den Surentaler Nachwuchsschwingertag. Doch die Jungs von Obmann Lukas Steiner (Reiden) vermochten sich im Feld der 202 Teilnehmer zu steigern. Die Steffen Brüder drehten auf und sicherten sich mit je vier Siegen und zwei Niederlagen den Zweig. Der Steigerungslauf von Raphael von Rotz mit zwei Siegen zum Schluss kam zu spät. Die vier Niederlagen zu Beginn wogen zu schwer. John Krauer (Reiden) konnte zwei Siege und einen Gestellen bei drei Niederlagen verbuchen. David Gerber (Zofingen) stellte drei Mal, gewann ein Mal und musste sich zwei Mal einem Gegner beugen.

Gepannt wurde der Auftritt von Yanik Bucher (Rothrist) verfolgt. Für ihn war es im Hinblick auf das ENST ein gutes Training und ein letzter Leistungstest. Erfreulich ist dabei, dass er Gegner aus seinem Jahrgang, welche ebenfalls für Landquart qualifiziert sind, im Gegensatz zur Vorwoche auf dem Sörenberg, bezwingen konnte. Aufgrund der Kategorienbildung in Schlierbach traf er aber auch auf ältere Gegner. Hier musste er sich erstmals in dieser Saison bezwingen lassen. Dies jedoch ebenfalls durch Innerschweizer Hochkaräter, welche für den Saisonhöhepunkt qualifiziert sind. Alles in allem war es für Bucher ein erfolgreicher Abschlusstest und der darf optimistisch Richtung Bündnerland schauen. Nun folgt eine grössere Pause. Er ist September können dann beim Saisonausklang weitere Zweige erobert werden. Mal sehen, wer den Schwung bis dahin mitnehmen kann.

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Detailresultate unter: https://esv.ch/ranglisten/?anlass=4123