Uslumpete im Baselbiet

Herbstschwinget Gelterkinden

Am Herbstschwinget in Gelterkinden, dem letzten Schwingfest der Freiluftsaison 2018 in der Nordwestschweiz, traten auch fünf Zofinger Nachwuschsschwinger. Diese zeigten eine ordentliche Leistung, welche auf für gute Resultate im 2019 hoffen lässt. Doch nun gibt es erst mal eine Pause, bevor nach den Herbstferien wieder das Training beginnt.

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Standesgerechter Saisonabschluss von Yanik Bucher

Schorenschwinget im Freiamt

Beim Kehraus am Schorenschwinget mochte nur Yanik Bucher komplett zu überzeigen. Lunik Steffen sicherte sich ebenfalls einen Zweig für die Zofinger. Dem restlichen Akteuren war die lange Saison anzumerken.

Viele seine Konkurrenten hatten nach dem ENST ihre Saison bereits beendet, Nicht so der Kategoriensieger im Jahrgang 2003 in Landquart, der Rothrister Yanik Bucher. Trotz grossem Rummel nach seinem überragenden Sieg (Auftritt in Potzmusig, Interview im Regionaljournal Aargau-Solothurn etc.) stellte er sich der sportlichen Herausforderung. Mit fünf Siegen und einem Gestellten konnte er einen weiteren Tagessieg verbuchen. Einzig Pascal Joho (Sarmenstorf) musste er einen Gestellten zugestehen. Die beiden kennen sich sehr gut, so dass der Ausgang nicht weiter verwundert. Yanik Bucher sicherte sich gleichzeitig den 12. Zweig der Saison und machte somit das Dutzend voll. 2018 verlor er keinen Gang gegen einen gleichaltrigen oder jüngeren Schwinger. Es ist somit die beste Karrieresaison des Kantischülers. Dieses Fest war wohl zugleich sein letzter Start an einem Rangschwinget für den Nachwichs. Auf die kommende Saison wechselt er zu den Aktiven. Dann kann er nur noch an kantonalen Nachwuchsschwingerfesten und jenem des Teilverbands teilnehmen.

Die weiteren fünf Thutstädter unter den insgesamt 157 konnten nicht ganz mit Yanik mithalten. Lunik Steffen (Kirchleerau) konnte sich gerade noch den Zweig herausschwingen, während dem seinem Bruder Leon das berüchtigte Vierteli fehlte. Die Reidner Brüder Tino und Nicola Häfliger kamen ebenso wenig richtig in Fahrt wie der Zofinger David Gerber. Über alles gesehen zog Jungschwingerobmann Lukas Steiner (Reiden) eine positive Saisonbilanz. Mit 38 Zweigen konnte das Vorjahresresultat in absoluten Zahlen fast verdoppelt werden. Die Abgänge von Bucher und Enea Grob (Boningen) zu den Aktiven werden aber im 2019 schwer wiegen. „Im Allgemeinen war das Saisonende den Meisten anzumerken, die Konzentration war teilweise nicht vorhanden und die Züge wurden nicht richtig durchgezogen. Nun geht es nach den Herbstferien ins Wintertraining. Der Fokus wird auf die Technik gelegt um im Frühling die Jugend und Sport Prüfungen zu absolvieren. Dies woll die Basis bilden, um erfolgreich in die neue Saison zu starten zu können“ resümierte Lukas Steiner den Sasionabschluss und hielt bereits Ausschau auf das kommende Jahr.

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Ein gefragter Mann: Yanik Bucher nach seinem Triumpf

Nach seinem grossen Sieg am ENST in Landquart war Yanik ein gefragter Gast in den Medien:

Schweizweit im Blick:

https://www.blick.ch/sport/schwingen/yanik-bucher-ist-ein-halber-chinese-kung-fu-schwinger-traeumt-vom-eidgenoessischen-id8811421.html

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So gab er etwa ein Interview im Regionaljournal Aargau-Solothurn

https://www.srf.ch/news/regional/aargau-solothurn/erfolgreicher-schwinger-ich-bin-nicht-der-breiteste-darum-ist-technik-wichtig

oder war zu Gast in der Sendung Potz Musig des Schweizer Fernsehens

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https://www.srf.ch/play/tv/potzmusig/video/potzmusig-unterwegs-aus-landquart?id=704ecc21-ad3d-47ed-83ca-d892f338299e

Am 22. September wurde Brugg zum Bauernhof. Hier traf er als Gast beim Schingklub Baden-Brugg auf Schwingerkönig Matthias Glarner

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Grosser Empfang für ENST Sieger Yanik Bucher in seiner Heimatgemeinde Rothrist

Die Feste soll man feiern, wie sie fallen

Im Schwingklub Zofingen ist es Tradition, grosse Erfolge noch gleichentags zu feiern. Aus diesem Grund wurde für den ENST-Kategoriensieger Yanik Bucher noch am Tag seines grossartigen Triumphs ein Empfang in seinem Wohnort Rothrist organisiert. Während Yanik in Landqiart geehrt wurde und sich den zahlreichen Verpflichtungen stellte, ging es auch zu Hause hektisch zu und her. Ein Adhoc OK um Robert Rüegger, Simon Arnold und Stefan Brechbühler organisierten auf Pausenplatz des Schulhaus Dörfli eine kleine Festwirtschaft. Da sich die Abreise aus Landquart verzögerte, mussten sich die rund 40 Gäste länger als erwartet gedulden. Einige Jungschwinger und ihre Eltern verpassten daher die Ankunft. Gegen 2230 Uhr erreichte Yanik endlich sein Heimatdorf. Vom Empfang wusste er nichts. Die Gästeschar war illuster. Alle drei lebenden Eigenossen, alle aktiven Kranzschwinger, fast der komplette Vorstand und viele Mitglieder des Schwingklubs, Familie und Freunde sowie weitere Fans liessen Yanik hochleben. Schwingklub Präsidentin Silvia Wilhelm dankte allen fürs kommen und ausharren, der kantonale Jungschwingerobmann Roger Schenk würdigte die grandiose sportliche Leistung und Gemeinderätin Daniela Weber überbrachte die Glückwünsche und Grüsse seitens der Gemeinde Rothrist. In seiner bescheiden Art bekannte ich der Gesehrte mit rührigen Worten bei den Anwesenden. Nun endlich konnte er die verdiente Wirst vom Grill mit seinem Schwingerkameraden Enea Grob geniessen, der zwar den Doppelzeig verpasste, aber ebenfalls Ehre für den Schwingklub in Landquart eingelegt hatte, geniessen. Bis gegen Mitternacht wurde gegessen und getrunken, gefachsimpelt und mit grosser Freude der Coup von Yanik genossen. Dieser hat seine nächsten grösseren Auftritt bereits am nächsten Samstag in der Sendung Potzmusig des Schweizer Fernsehens.

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Yanik Bucher siegt überlegen am Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag

Sechs Siege in sechs Gängen für den 15-jährigen Kantonsschüler in Landquart

Patrick Räbmatter erhält Konkurrenz als Aushängeschild des Schwingklubs Zofingen. Das Jahrzehnttalent Yanik Bucher hat sich am Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag in Landquart beim Jahrgang 2003 souverän durchgesetzt. Der Rothrister gewann alle sechs Gänge und verblüffte die 4900 Zuschauer mit seiner Technik.

Nur ein Funktionär im Nordwestschweizerischen Schwingerverband zeigte sich nicht überrascht: der Jungschwingerverantwortliche Magnus Döbeli. «Das habe ich durchaus so erwartet. Ich wusste, dass Yanik jeden Gegner schlagen kann.» Dagegen staunte Vater Frank Bucher: «Das war eindrücklich, wie er das durchgezogen hat, und dies mit nur 76 Kilogramm Körpergewicht. Die Gegner waren ja teilweise über 100 Kilo schwer.»

Das Rothrister Leichtgewicht machte die körperliche Unterlegenheit mit seiner technischen Vielfalt wett. Meist war er gezwungen, aus der Defensive heraus zu agieren. «Voller Einsatz, aber nicht volles Risiko», empfahl ihm beispielsweise der ehemalige Reidermooser Kranzschwinger Matthias Arnold vor dem fünften Gang. Der Kantonsschüler setzte die Anweisung perfekt um. Der Berner Daniel Rüegg setzte zweimal zu einem Kurzzug an, scheiterte aber an der reaktionsschnellen Verteidigung des Aargauers. Dann ging Bucher selber resolut in den Angriff über und überrumpelte den Berner «Mutzen» mit einem inneren Haken.

«Das war heute meine Devise: Wenn ich angreife, dann richtig», erklärte der Rothrister seine unwiderstehlichen Angriffsweise. Dabei präsentierte der trainingsfleissige Leader des Zofinger Nachwuchses eine breite Palette an Schwüngen. Jeden Gang gewann er auf andere Weise. Am Morgen startete er mit einem Plattwurf gegen den Entlebucher Leon Riebli auf einen Übersprung. Dass Yanik Bucher inzwischen auch ein starker Ringer ist, ausgebildet beim Ringerclub Willisau, bewies er gegen den Thurgauer Gian Lengacher mit einem Armzug und danach mit einer spektakulären Souplesse gegen den St. Galler Andy Signer. Im vierten Gang bewies er Feingefühl, als er den Berner Oberländer Leandro Nägeli mit einem unerwarteten Schlungg bodigte.

So stand Yanik Bucher schon nach fünf Gängen als definitiver Sieger des Jahrgangs 2003 fest. Schlussganggegner Lukas Zbinden bestritt als feststehender Zweitrangierter einen Zusatzgang, wollte diesen aber offensichtlich der Ehre halber gewinnen. Doch Yanik Bucher war weiterhin auf der Höhe seiner Aufgabe und kontrollierte den Freiburger, der all seine Angriffe pariert sah. Mit zunehmender Gangdauer glich sich das Geschehen aus. Der 15-jährige Rothrister bekam seinen Gegner buchstäblich in den Griff und wuchtete den körperlich überlegenen Zbinden nach 4:10 Minuten mit einem satten Hüfter auf den Rücken.

«Diesen Triumph in diesem Ausmass habe ich nicht erwartet, aber erhofft. Ich wusste, dass bei diesem Kräftemessen gegen meist unbekannte Gegner alles möglich ist», lieferte der auch geistig agile Kantonsschüler schon wenige Minuten nach dem grossen Wurf eine abgeklärte Auskunft. Er habe zwei Jahre auf diesen Anlass hin gearbeitet. «Ich bedanke mich bei meinem ganzen Umfeld, das viel dazu beigetragen hat».

Doppelzweig für David Maeder

Im Schatten von Bucher gelang auch dem Mühlethaler David Maeder eine solide Leistung mit drei Siegen, zwei «Gestellten» und einer Niederlage. Dies reichte beim Jahrgang 2003 zu Rang 8b und einem Doppelzweig. Dagegen verfehlte der zweite Zofinger Schwinger, Enea Grob, dieses Ziel deutlich. Dasselbe gilt für den Attelwiler Pirmin Reinhard beim Jahrgang 2001.

Wolfgang Rytz, Zofinger Tagblatt, 28. August 2018

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Bucher Yanik und Zbinden Lukas (rotes Hemd) im Schlussgang am 5. Eidgenössischer Nachwuchsschwingertag (ENST) in Landquart. Fotografiert am 26. August 2018 Bild Yanik Bürkli

Bucher Yanik und Zbinden Lukas (rotes Hemd) im Schlussgang am 5. Eidgenössischer Nachwuchsschwingertag (ENST) in Landquart. Fotografiert am 26. August 2018
Bild Yanik Bürkli

Bucher Yanik (re), Sieger im Jahrgang 2003. 5. Eidgenössischer Nachwuchsschwingertag (ENST) in Landquart. Fotografiert am 26. August 2018 Bild Yanik Bürkli

Bucher Yanik (re), Sieger im Jahrgang 2003. 5. Eidgenössischer Nachwuchsschwingertag (ENST) in Landquart. Fotografiert am 26. August 2018
Bild Yanik Bürkli

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