Dominik Leu zeigt den jungen Mutzen den Meister

30. Nachwuchshallenschwinget Langenthal

Am 30. Nachwuchshallenschwinget in Langenthal vom letzten Sonntag starteten alle neun angetretenen Jungschwinger des Schwingklubs Zofingen erfolgreich in die neue Saison. Herausragend war dabei der Brittnauer Dominik Leu, der sich souverän den Festsieg sicherte.

hsa. Als Gästeschwinger im Feld der starken Berner wurde das erste Schwingfest des Jahres mit 246 Teilnehmern für den Zofinger Nachwuchs zu einer echten Standortbestimmung. Erschwert wurde das Ganze zusätzlich dadurch, dass die Meisten zu den jüngeren Jahrgängen ihrer Kategorie gehörten. Doch davon liessen sich die Thutstädter Nachwuchskräfte kaum beeindrucken. Alle Schützlinge von Jungschwinger-Obmann Lukas Steiner (Reiden) zeigten vollen Einsatz und lieferten durchwegs leistungsgerechte Resultate ab. Vor knapp 600 Zuschauern zeigte insbesondere der eben erst 18 Jahre alt gewordene Brittnauer Maurer-Lehrling Dominik Leu eine famose Leistung. Herausgefordert wurde er dabei insbesondere durch den Paffnauer Janik Zangger. Die beiden Kollegen kennen sich seit Jahren sehr gut, trainieren zudem ab und an gemeinsam. So verwunderte es nicht, dass sich im ersten Gang kein Sieger finden liess. Da beide die nächsten vier Gänge für sich entscheiden konnten, trafen sie im Schlussgang erneut aufeinander. Hier konnte Leu das Momentum auf seine Seite zwingen und sich als Festsieger feiern lassen.

Bucher souverän, Grob mit dem nötigen Glück

Mit dem zweiten Platz zeigte der Rothrister Yanik Bucher bereits eine bestechende Frühform. Er war in der Kategorie 02/03 mit Abstand der Beste mit Jahrgang 03. Er musste sich einzig im zweiten Gang einem physisch überlegenen Gegner geschlagen geben. Die restlichen  fünf Gänge gewann er in gewohnter Manier. Gerade noch den Zweig ins Ziel retten konnte der Boniger Enea Grob. Drei Siege, ein Gestellter und zwei Niederlagen reichten gerade noch für die letzte Auszeichnung in seiner Kategorie. Bravourös wie immer kämpfte der momentan körperlich unterlegene Brittnauer Pascal Nyfeler. Er wurde an diesem Tag nie bezwungen, doch die vier Gestellten brachten zu wenig Punkte ein. Da nützte leider auch der fulminante Schlussspurt mit zwei Siegen nichts mehr. Bei den Jüngsten schlugen sich die beiden Safenwiler Yannick Eich und Elias Roos sowie der Moosleerauer Raphael von Rotz achtbar. Altersmässig eine späte, aber recht gelungene Festpremiere hatte der Strengelbacher Justin Schmid. Mit Mathias Müller rundete ebenfalls ein Strengelbacher das erste Stelldichein der Saison ab. Die gezeigten Leistungen machen Appetit auf mehr und es darf mit einer weiteren erfolgreichen Saison gerechnet werden. Bereits am nächsten Sonntag steht mit dem Aargauer Kantonalen Nachwuchsschwingertag in Brunegg ein erster Saison Höhepunkt an, Da haben alle die Möglichkeit, sich zu verbessern oder die gezeigten Leistungen zu bestätigen.

Video Schlussgang Leu Dominik – Zangger Yanik

Zur Verfügung gestellt von Simon Arnold

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Foto Frank Bucher

Detailresultate unter

https://esv.ch/feste/ranglisten_nachwuchsschwinger/?anlass=3950

Räbmatter bezwingt Glarner

Am hervorragend besetzten Hallenschwinget in Thun bezwang der Titelverteidiger und Eidgenosse Bernhard Kämpf aus Sigriswil im Schlussgang Christian Stucki mit Kniestich.

Matthias Glarner verlor bei seinem ersten Auftritt seit dem Triumph in Estavayer den Startgang gegen den Uerkner Patrick Räbmatter. Eidgenosse Räbmatter, der bis zur Halbzeit führte, wurde erst im vierten Gang von Stucki gestoppt. Nach der Niederlage im letzten Gang gegen Niklaus Zenger reichte es «Räbi» zu Schlussrang sieben.

Film von Räbi’s Husarenstreich:

https://www.facebook.com/schwingenag/videos/1956459247919804/

Detailresultate unter

https://esv.ch/feste/ranglisten_aktivschwinger/?anlass=3679

 

Markus Eggen in Zürich im Einsatz

Noch nicht sägemehlmüde

Obwohl er seinem 35. Geburtstag entgegen geht, ist der älteste Aktive des Schwingklubs Zofingen, Markus Eggen, noch nicht sägemehlmüde. Als einziger des Vereins startete er zu Jahresbeginn am traditionsreichen Berchtoldschwinget in der Zürcher Saalsporthalle.

Der Mühlethaler Routinier startete zwar mit einer Niederlage. Diese blieb jedoch seine einzige. Trotz hartnäckiger Grippe-Erkrankung im Dezember raffte er sich zu einer ansprechenden Leistung auf. Im dritten und vierten Gang warf er die beiden Nordostschweizer Nichtkranzer Tobias Martin und Adrian Marti platt auf den Rücken. Damit verdiente er sich den Einzug in den Ausstich. Den Wettkampf beendete er mit zwei „Gestellten“ gegen Kranzschwinger. 54,75 Punkte ergaben Rang 15e im Mittelfeld der 137 Teilnehmer.

„Ich habe noch immer Spass am Schwingen, deshalb hänge ich noch eine Saison an“, erklärte Eggen zu seinem Start in Zürich. Aufgrund des Trainingsrückstandes zeigte er sich auch nicht allzu sehr enttäuscht über die knapp entglittene Auszeichnung beim vorgezogenen Saisonauftakt.

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Markus Eggen (rechts) attackierte den Appenzeller Adrian Manser mit einem Hochschwung, der zum Plattwurf führte. (Foto: wr)

Wolfgang Rytz, 03.01.2017

Gemütliche Schwingerweihnacht

Zu ihrer althergebrachten Weihnachtsfeier traf sich die Zofinger Schwingerfamilie einmal mehr in der Hornusserhütte Reidermoos. Diese war bis auf dem letzten Platz gefüllt. Umsorgt wurden die Anwesenden wie im Vorjahr durch Jungschwingerobmann Lukas Steiner (Reiden) und seine charmante Gattin Anita. Sie liessen keine Wünsche offen, genau wie die Verköstigung durch Simon Arnold (Reiden).

Nach dem der Hunger gestillt war, folgte der traditionelle Höhepunkt: die Vergabe der Fleissauszeichnungen und Wanderpreise an die Jungschwinger. In Sachen Trainingsfleiss obsiegte Enea Grob (Boningen) vor Elias Roos (Safenwil) und Raphael von Rotz (Kirchleerau). Insgesamt erschienen 23 Jungsschwinger und eine Jungschwingerin  mehr oder weniger oft zum Training, so dass sie auf der Rangliste erschienen. Der Wanderpreis für den Einsatzfleissigsten ging an Matthias Müller (Rothrist). Als Teamplayer resp. als  Kameradschaftlichster wurde Elias Roos (Safenwil) ausgezeichnet.  Der Böseste und somit gleichzeitig der Erfolgreichste war wie im Vorjahr Yanik Bucher (Rothrist). Nach den Festtagen werden die Jungsschwinger das Training wieder aufnehmen, damit weitere Kapitel in der Erfolgsgeschichte der jungen Thutstädter Kurzholzathleten geschrieben werden können.

 

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