Patrick Räbmatter gelingt eine deutliche Steigerung

Solothurner Kantonalschwingfest in Matzendorf

Patrick Räbmatter war ziemlich enttäuscht nach dem Aargauer Kantonalschwingfest in Lenzburg, wo er um einen halben Punkt den Kranz verpasste und einen mittelprächtigen Eindruck hinterliess. «Im Gegensatz zu letzter Woche in Lenzburg kann ich heute sehr zufrieden sein», erklärte der Uerkner Doppeleidgenosse nach seinem starken Auftritt am Solothurner Kantonalen in Matzendorf, «ich wollte besser schwingen und unbedingt den Kranz holen.» Das Resultat seiner Ungeschlagenheit (vier Siege und zwei Gestellte) war Rang drei und der 42. Kranz der Karriere.

 Im Anschwingen bekam es «Räbi» mit Samuel Brun zu tun. Mit dem Ettinger machte er kurzen Prozess und liess sich bereits nach dem ersten Zug die 10 schreiben. Im zweiten Gang kam es zum Schwergewichtsduell mit dem Eidgenossen Domenic Schneider. Wenig überraschend resultierte ein Gestellter. Auch gegen Adrian Kohler dauerte es bis zum Plattwurf nicht lange. Im vierten Gang gegen den Gast Marco Oettli «habe ich dann zu wenig gemacht», zeigte sich Räbmatter selbstkritisch. Das Resultat: Ein weiterer Gestellter. Nachdem er im fünften Gang mit dem Attelwiler Pirmin Reinhard überhaupt keine Probleme hatte, liess Patrick Räbmatter auch im sechsten Gang gegen Adrian Bruder nichts anbrennen. «Zuerst hatte ich Mühe», sagte «Räbi», «nachdem er aber wegen Passivität verwarnt worden war, konnte ich endlich mit ihm schwingen.»

Die beiden weiteren Zofinger blieben ohne Auszeichnung. Aaron Rüegger (Rothrist) und Nick Kulmer (Safenwil) scheiterten klar.

Zofinger Tagblatt, 14. Juni 2021

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Leon Steffen triumphiert mit maximaler Punktzahl

60. Solothurner Nachwuchsschwingertag in Matzendorf

Der Kirchleerauer Leon Steffen liess beim Solothurner Kantonalen Nachwuchsschwingertag in Matzendorf keinem Gegner eine Chance. Auch sein Bruder Lunik lieferte erneut einen starken Wettkampf ab.

Bei schönten Frühsommerwetter im Thal kämpften 219 Nachwuchsschwinger um die geehrten Zweige. Herausragender Kurzholzathlet der Thutstädter Abordnung mit fünf Teilnehmern war Leon Steffen. Er zeigte den perfekten Wettkampf. Dank seinen Maximalnoten stand er schon vor dem Schlussgang als Sieger fest. Aber auch dort liess er nichts anbrennen. Nach 47 Sekunden bezwang er Manuel Lüthi (Biberist)i mit Kopfzug, so dass er als Zugabe die Maximalnote von sechzig Punkten erreichte.

Bei der nächstälteren Kategorie mischte auch sein Bruder Lunik an der Spitze mit. Er verlor nur den zweiten Gang gegen den nachmaligen Kategoriensieger Sinisha Lüscher (Uerkheim, Schwingklub Olten-Gösgen). Schlussendlich resultierte der geteilte dritte Rang und der Gewinn des Zweigs. Diesen verpasste David Gerber (Zofingen) knapp. Er verlor den entscheidenden sechsten Gang den Timo Gisler (Rumisberg), Sohn des zurückgetretenen  Eidgenossen Bruno Gisler. Das Notenblatt Nick Kulmer (Safenwil) wies am Abend zwei Siege einen Gestellten und drei Niederlagen aus, jenes von Dean Zimmermann (Rothrist) einen Sieg und fünf Niederlagen.

Nach einer verdienten Wettkampfpause am nächsten Wochenende folgt dann der Saisonhöhepunkt mit dem Aargauer Nachwuchsschwingertag am 27. Juni in Uerkheim.

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Zu wenig konsequent und einen Tick zu spät

Patrick Räbmatter verpasst am Aargauer Kantonalen in Lenzburg den Kranzgewinn

Das erste Schwingfest nach rund 21 Monaten hinterliess beim Uerkner Eid[1]genossen Patrick Räbmatter seine Spuren. «Ich spüre überall an meinem Körper, dass es wieder richtig losgegangen ist mit dem Schwingsport», meinte er gestern Abend. Der 29-Jährige kehrte überraschend ohne Kranz aus Lenzburg heim. «Klar bin ich enttäuscht, es wäre nicht normal, wenn es mich nicht fuchsen würde, dass ich mit leeren Händen nach Hause musste», meinte der Sägemehlathlet des Schwingklubs Zofingen.

Patrick Räbmatter traf im ersten Gang auf Christoph Bieri, der seinen 100. Kranz anstrebte. Bieri überraschte «Räbi» mit einem Fussstich und brachte ihn so zu Boden. Auch sein zweites Duell des Tages konnte Räbmatter nicht gewinnen, kam gegen Andrj Gerber aber zu einem Gestellten. Im dritten Zusammengreifen gelang dem Uerkner der erste Sieg, als er gegen den jungen Tobias Dünner mit dem ersten Angriff zum Erfolg kam und sich die Maximalnote notieren lassen durfte. «Mein Start war insgesamt nicht super. Ich muss konsequenter und konzentrierter schwingen», nahm er sich für die verbleibenden Gänge vor. Gesagt, getan: im vierten Gang machte er mit dem Solothurner Simon Stoll mit seinem Paradeschwung, einem sehr tief gezogenen Schlungg, kurzen Prozess. Die Hoffnungen auf einen Kranz musste Räbi aber nach dem fünften Gang begraben. Gegen den Reitnauer Kaj Hügli (24) kam er nicht über einen Gestellten mit 8,75 hinaus. Mit einem Sieg gegen David Widmer schloss Räbmatter das Kantonale auf Rang 10b ab: «Insgesamt fehlte mir die Spritzigkeit und im Kopf muss auch noch etwas gehen.»

Das wichtigste Utensil blieb im Auto liegen

Ungewohnt ruhig sei es gewesen in Lenzburg, da wenig Publikum zugelassen war, «und so waren auch bei mir nur wenig Emotionen vorhanden». Er mochte aber bereits gestern Abend nicht mehr hadern mit dem verpassten Kranz: «Lieberfreue ich mich, dass wir Schwinger wieder richtig ran dürfen.» Gemäss seiner ersten Analyse müsse er künftig aggressiver schwingen, mehr riskieren. Die Gelegenheit dazu erhält er am Sonntag am Solothurner Kantonalfest in Matzendorf. Dort dürfte sich das kleine Malheur, das ihm in Lenzburg passierte, nicht wiederholen. Räbmatter vergas seine Schwingerhose im Auto, musste zum Parkplatz zurück und kam einen Tick zu spät zum Einlaufen. «Das zog sich leider den ganzen Tag durch», meinte er.

Melanie Gamma, Zofinger Tagblatt, 7. Juni 2021

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Die Gebrüder Steffen erst am Schluss gestoppt

22. Nordwestschweizerischer Nachwuchsschingertag in Lenzburg

Die beiden Kirchleerauer Brüder Leon und Lunik Steffen erkämpften sich auch am Nordwestschweizer Nachwuchsschwingertag den begehrten Zweig. Leon verblieb die Krönung versagt, da er den Schlussgang nicht für sich entscheiden konnte.

Auf der Schützenmatte in Lenzburg fand am Vortag des Aargauer Kantonalen der Aktiven der 22. Nordwestschweizerische Nachwuchsschwingertag statt. Unter den 201 Burschen am Start waren auch fünf Vertreter des Schwingklubs Zofingen. Dabei war einmal mehr auf die Kirchleerauer Brüder Steffen Verlass. Mit fünf Siegen zog Leon problemlos in den Schlussgang ein. Diesen verlor er gegen Livian Küng (Beinwil im Freiamt) nach nur 23 Sekunden mit Kurz. Trotzdem ist eine Bestätigung seiner ausgezeichneten Form. Lunik liess sich nach dem ersten gestellten Gang vier Siege auf sein Notenblatt notieren. Im letzten Gang unterlag er dem Aarauer Nico Müller. Seine Kategorie wurde vom Uerkner Sinisha Lüscher dominiert. Das Talent des SK Olten-Gösgen trainiert oft auch im Zofinger Schwingkeller. Diese Zusammenarbeit ist für beide Klubs zielführend, sind doch sowohl Sinisha wie auch Leon auf einen guten Weg sich für den Saisonhöhepunkt, dem 6. Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag in Schwarzenburg vom 29. August 2021, zu qualifizieren. Um diese kämpft auch der Safenwiler Nick Kulmer. Er landete mit zwei Siegen, einem Gestellten und drei Niederlagen gerade noch so im Mittelfeld. Auch er unterlag im letzten Duell des Tages und verpasste so den Zweig. Nicht in die Nähe der Auszeichnung kamen an diesem Tag David Gerber (Zofingen) und Raphael Lindt (Vordemwald). Eigentlich wollte auch Enea Grob (Boningen) starten. Doch mit Jahrgang 2003 ist er nicht mehr teilnahmeberechtigt. Sein Terminchaos verhinderte so auch den Start am Kantonalen am nächsten Tag. Am kommenden Wochenende werden die Karten am Solothurner Nachwuschsschwingertag in Matzendorf eh für alle neu gemischt.

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Leon Steffen erneut nicht zu stoppen

Bözbergschwinget in Unterbözberg

133 Schwinger, darunter sieben Zofinger verglichen Ihre Technik und Kräfte am Pfingstmontag am Bözbergschwinget. Leon Steffen konnte dabei seinem Palmares einen weiteren Kategoriensieg hinzufügen. Auch die weiteren Schützlinge von Jungschwingerobmann Lukas Steiner zeigten passable Leistungen.

Auch das kühle und nasse Wetter konnte Leon Steffen (Kirchleerau) einmal mehr nicht stoppen. Mit vier Siegen und einem Gestellten qualifizierte er sich für den Schlussgang. In diesem bezwang er Luca Stocker (Boswil) nach 1:38 Min. mit Kurz und Nachdrücken. Auch sein Bruder Leon befindet sich aktuell in blendender Verfassung. Mit vier Siegen und zwei Gestellten landete er auf dem geteilten dritten Rang. Bei den Jüngsten gelang Marco Felder (Strengelbach) mit drei Siegen und drei Niederlagen ein guter Wettkampf. Die gleiche Wertung auf dem Notenblatt haten am Abend die beiden Reidner Jannik Meier und Nicola Häfliger. Weniger gut lief es David Gerber (Zofingen) mit einem Sieg, zwei Gestellten und drei Niederlagen sowie Raphael Lindt (Vordemwald) mit vier Niederlagen, einem Sieg und einem Gestellten. Mit dem Nordwestschweizerischen Nachwuchsschwingertag am 5. Juni in Lenzburg steht schon bald einer der Saisonhöhepunkte vor der Türe.

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