Zofinger Schwinger zurück im Sägemehl

Gemächlicher und vorsichtiger Trainingsstart

Zwar finden bis Ende August sicher keine Schwingfeste statt, trotzdem haben sich die Zofinger Schwinger für eine Rückkehr ins Sägemehl entschieden. Bis mindestens zu den Sommerschulferien treffen sich die Jungschwinger und die Aktiven zum ordentlichen Training im Schwingkeller. Die Teilnahme ist freiwillig Dabei kommt das geforderte Schutzkonzept zum Tragen, so dass den Anforderungen des Bundes Folge geleitet werden kann. Nach der langen Pause wurde vorsichtig begonnen, um so das Verletzungsrisiko zu minimieren. Trotz den Einschränkungen überwiegt die Freude, endlich wieder den geliebten Nationalsport wenigstens trainigsmässig ausüben zu können.

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Polysportives Training aufgenommen

Schwingen ist zwar ein Einzelsport. Trotzdem fehlt den Kurzholzathleten zurzeit das gemeinsame Training. Um wenigstens etwas die Kameradschaft zu pflegen (unter Einhaltung der vorgegeben Convid-19 Restriktionen) nutzen die Zofinger Aktivschwinger aktuell  gemeinsam den heimischen Vita Parcours. So kann wenigstens an der Kondition gearbeitet werden. Unter der Einhaltung des Schutzkonzepts soll zudem bald das Training im Sägemehl wieder starten können. Sobald die nächsten Schritte klar sind, gibt es ein Update an dieser Stelle und den Versand eines E-Mails.

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Beitrag im Zofinger Tagblatt

https://www.zofingertagblatt.ch/?id=287008&Regionale+Sportler+in+den+Startl%C3%B6chern+und+voller+Tatendrang

#bleibimVerein

Der ESV unterstützt die Kampagne von Swiss Olympic.

#BleibimVerein
Damit die Sportvereine ihre gesundheitlichen und gesellschaftlichen Funktionen auch nach der Corona­ Krise wahrnehmen können, sind sie auf deine/eure #Solidarität angewiesen. Vielen Dank für das Teilen!

ZUG, 24AUG19 - Armon Orlik (hinten) kaempft im 3. Gang gegen Stefan Arnold anlaesslich des Eidgenoessischen Schwing- und Aelplerfestes am 24. August 2019 in Zug. Impression of the Federal Wrestling and Alpine Festival (ESAF 2019 Zug), in Zug, Switzerland, August 24, 2019. swiss-image.ch/Photo Remy Steinegger

Link zur Homepage von Swiss Olympic:

https://www.swissolympic.ch/ueber-swiss-olympic/news-medien/Fokus-Coronavirus.html;jsessionid=CCA743E4E3EED6FA9DFA79B37C00DCD2?tabId=0b512895-6ffc-4e5e-be90-8b36a7d74ab2

 

Keine Schwingfeste bis Ende August 2020

Der Bundesrat hat am 29. April 2020 über seine Entscheide zu den weiteren Massnahmen und Lockerungen zur Bewältigung der Corona-Krise bekanntgegeben. Für den Eidgenössischen Schwingerverband  (ESV) ergeben sich daraus folgende Konsequenzen:

Keine Schwingfeste bis Ende August 2020

Das Versammlungsverbot von über 1‘000 Personen bis Ende August 2020 verunmöglicht die Durchführung von Schwingfesten, denn die 1‘000 Personen an einem Schwingfest sind inklusive der Schwinger, der Funktionäre, der Helfer und der Zuschauer zu verstehen. Der Zentralvorstand wird zusammen mit den Teilverbänden nun nach Lösungen suchen um den Schwingfestkalender 2021 lösungsorientiert zur Befriedigung aller Ansprechgruppen ausgestalten zu können. Es ist in der Verantwortung der Teilverbände ob und wann allenfalls im Herbst 2020 – wenn per 1. September das Versammlungsverbot von 1‘000 Personen gelockert würde – Schwingfeste stattfinden werden. Der Aktivenrat des ESV hat dem Zentralvorstand mitgeteilt, dass vor einem Schwingfest eine Schwing-Trainingsphase von rund sechs Wochen notwendig ist, damit die Automatismen gegeben sind und somit die Verletzungsgefahr auf ein Minimum beschränkt werden kann.

Weiterhin Sperre jeglicher Schwingtrainings

Der (ESV) ist sich bewusst, dass die Kampfsportarten sicher nicht gleich behandelt werden wie Einzelsportarten und auch Mannschaftssportarten bei denen die übergeordneten Grundsätze vor allem im Bereich des Social-Distancing (2 Meter Mindestabstand zwischen allen Personen und kein Körperkontakt) eingehalten werden können. Zudem ist Schwingen kein Profisport, wenn das Training beim Schwingen als Teil der Kampfsportarten nach einem Bundesratsbeschlusses in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) wieder erlaubt sein wird, dann soll es für alle momentan 5’840 versicherten (lizenzierten) Aktiv- und Jungchwinger möglich sein. Um ein geregeltes Schwingtraining in einer Schwinghalle wieder aufzunehmen, müssen folgende Punkte erfüllt sein:

  • Erlaubt sind Gruppierungen von mindestens 20 Personen.
  • Das Social-Distancing ist aufgehoben.
  • Das Schwingtraining findet in den meisten Fällen auf Sägemehl statt. Aus diesem Grund müssen die Garderoben uneingeschränkt benutzt werden können (inkl. Duschen).

Deshalb ist die Trainingssperre (Schwingtraining) für alle Schwinger und Jungschwinger solange aufrecht zu erhalten, bis der Bundesrat und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) entsprechende Lockerungen bekanntgibt.

Rolf Gasser, Leiter der ESV Geschäftsstelle