Zum Saisonauftakt eine Marke gesetzt

Der 26-jährige Uerkner Patrick Räbmatter hat überraschend den Hallenschwinget Brunegg gewonnen.

So unwiderstehlich ist Patrick Räbmatter noch nie in eine Saison gestartet. Der eidgenössische Kranzschwinger aus Uerkheim hat von 155 auf 140 kg abgespeckt und ist schnellkräftiger geworden. Dies bekamen gestern Sonntag beim Hallenschwinget in Brunegg seine ersten fünf Gegner jäh zu spüren. Einzig der Freiämter Yanick Klausner verhinderte auf einen Gammen den Plattwurf, musste sich aber doch auf den Rücken drehen lassen. Besonders spektakulär war der Schlungg im ersten Gang gegen Nick Alpiger. Die Konkurrenz zwackte sich in der Folge gegenseitig Punkte ab, während Räbmatter vorne wegzog. Als er auch die beiden jungen Baselbieter Janic Voggensperger und Adrian Odermatt mit seinem Spezialschwung platt besiegt hatte, stand sein Triumph vorzeitig fest. Alle Gegner hinter ihm mussten den sechsten Gang bestreiten. David Schmid fasste als erster Verfolger die undankbare Aufgabe eines Zusatzganges. Diese bestritt der Fricktaler «Eidgenosse» jedoch sportlich ambitioniert. Schmid bot Räbmatter paroli und konterte dessen Attacke in der vierten Minute mit einem Brienzer rückwärts technisch und taktisch brillant. Der Uerkner landete wuchtig im Sägemehl und blieb kurz benommen liegen. Als der Speaker jedoch seinen Festsieg verkündete, rappelte er sich auf und jubelte. «Ich hatte nicht gewusst, dass ich trotz der Niederlage das Fest alleine gewinne », gestand Patrick Räbmatter. «Ich wollte auch diesen Gang einfach gewinnen. ‹Gestellte› mag ich nicht.» Körperlich habe er im Winter gut trainiert. «Und ich fühle mich nach der Gewichtsreduktion wohler», suchte Räbmatter nach einer Erklärung für seinen fünften Triumph an einem Regionalfest. Weil sich «Räbi» jeweils mit solchen Testwettkämpfen für die Kranzfeste in Schwung bringt, bleibt abzuwarten, wozu er in dieser Saison fähig sein wird. «Ich habe 21 Wettkampfeinsätze geplant», sagt er. Seine Gegner werden es mit Schrecken zur Kenntnis nehmen.

Worlfgang Rytz / Zofinger Tagblatt vom 26. Marz 2018

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Zofinger Jungschwinger bei der Musik mit dabei

17.  Hallenschwinget Vianco Arena in Brunegg

Vor fast 1500 Zuschauern zeigten die zwölf gestarteten Zofinger Jungschwinger durchwegs gute Leistungen. Vier durften den begehrten Zweig mit nach Hause nehmen und machten so die Absenz von Teamleader Yanik Bucher (Konfirmation) vergessen.

hsa. Unter den 209 Startenden waren gleich drei Brüderpaare aus dem Schwingklub Zofingen am Start. Am besten lief es den Reidnern Tino und Nicola Häfliger. Beide nahmen am Abend den Zweig mit nach Hause. Für Nicola war es zudem eine Premiere. Auch die Kirchleerauer Lunik und Leon Steffen sind sichere Werte. Für einmal verpasste Lunik eher überraschend den Zweig. Die Familienehre wurde daher von Leon gerettet. Die Safenwiler Nik und Leon Zinsel verpassten den Zweig knapp, erreichten aber ansprechende Plätze im Mittelfeld. Der vierte Zweig ging an Enea Grob. Der Boniger spielte mit vier Siegen, einem Gestellten und einer Niederlage an der Spitze mit. Diese Motivationsspritze kann er für die Freiluftsaison sehr gut gebrauchen. Diese beginnt am 29. April mit dem 60. Solothurner Nachwuchsschwingertag in Solothurn. Dazwischen findet das kantonale Jungschwingerlager unter der Leitung von Roger Schenk (Kirchleerau) in Sumiswald statt. Dort können jene sich weiterentwickeln, welche diesmal noch nicht ganz vorne mit dabei waren. Raphael von Rotz (Moosleerau) konnte mit drei Siegen und drei Niederlagen mit einer ausgeglichen Bilanz unter die Dusche. Ihm fehlte am Schluss das berühmte Vierteli für den Zweiggewinn.. Aurelio Gloor (Boningen), Mario Kunz (Brittnau) und David Gerber (Wikon) kämpften beherzt gegen körperlich überlegene Gegner, welche zudem oft noch ein Jahr älter sind. Die Zusammensetzung der Kategorien kommt ihnen dieses Jahr nicht entgegen. Dies gilt auch für den Safenwiler Nick Kulmer,  der bei seinem ersten Schwingfest gleich einen soliden Platz im Mittelfeld realisieren konnte. Jungschwinger-Obmann Lukas Steiner  (reiden) resümierte den am Abend zufrieden: „Die harte Arbeit für die Jugend und Sport Stufenprüfung über den Winter hat sich ausbezahlt. Die Jungs haben bereits den einen oder anderen Schwung erfolgreich eingesetzt.“

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Alles wie gehabt beim Zofinger Schwingernachwuchs

31. Nachwuchshallenschwinget Langenthal

Am 31. Nachwuchshallenschwinget in Langenthal vom letzten Sonntag starteten alle sieben angetretenen Jungschwinger des Schwingklubs Zofingen wie erwartet in die neue Saison, wobei auf die bewährten Kräfte der letzten Saison erneut Verlass war.

hsa. Als Gästeschwinger im Feld der starken Berner wurde das erste Schwingfest des neuen Jahres mit 268 Teilnehmern für den Zofinger Nachwuchs zu einer echten Standortbestimmung. Alle Schützlinge von Jungschwinger-Obmann Lukas Steiner (Reiden) zeigten vollen Einsatz und lieferten durchwegs leistungsgerechte Resultate ab. Vor knapp 600 Zuschauern glückte dem Primus der letzten Saison, Yanik Bucher (Rothrist), der Start in die neue Saison beinahe perfekt. Der Hoffnungsträger für den diesjährigen Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag in Landquart liess sich von keinem Mutzen bezwingen. Dank vier Siegen und einem Gestellten erreichte er den Schlussgang. Dort bekam er mit Janis Iseli (Münchringen), den Berner Topshot dieses Jahrgangs schlechthin, vorgesetzt. Die beiden Burschen schenkten sich nichts, so dass der Gang in einem gerechten Gestellten endete. Zwar wurde Iseli dadurch Kategoriensieger, trotzdem durfte Bucher mit dieser Leistung sehr zufrieden sein. Sein Fahrplan in Richtung Bündnerland stimmt. Seinem Jahrgangskollegen Enea Grob (Bonigen) fehlte etwas die Fortune. Mit zwei Siegen, zwei Gestellten und zwei Niederlagen landete er im soliden Mittelfeld.

Ebenfalls in guter Frühform befindet sich Lunik Steffen (KIrchleerau). Obwohl bei den Jüngeren seiner Kategorie eingeteilt, konnte er vier Gegner auf den Rücken legen. Dadurch sicherte er sich problemlos den Zweig. Damit konnte er nahtlos an die Leistungen des Vorjahres anknüpfen. Auch sein Bruder Lunik konnte drei Siege realisieren. Demgegenüber standen drei Niederlagen, so dass er die angestrebte Auszeichnung nach verpasste. Noch nicht so lange im Kurzholz steht der Strengelbacher Swen Zimmermann. Trotzdem konnte er sich bereits zwei Siege notieren lassen. Trotz körperlicher Unterlegenheit und zudem noch gegen ältere Gegner kämpften die beiden 10-jährigen David Gerber (Wikon) und Aurelio Gloor (Bonigen) formidabel und konnten persönliche Erfolge verbuchen.

Bereits am nächsten Sonntag steht mit dem Nachwuchsschwingertag in Brunegg weiter. Da haben alle die Möglichkeit, sich zu verbessern oder die gezeigten Leistungen zu bestätigen respektive in die Saison einzusteigen.

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Erfolgreiche J&S Stufenprüfungen der Zofinger Jungschwinger

Gelungener Abschluss des Wintertrainings

Nach dem anstrengenden und lehrreichen Wintertraining können die Jungschwinger jeweils eine Stufenprüfung ablegen. Dies fand kürzlich an zwei Wochenenden in Aristau und Basel statt.

Die Schützlinge von Jungschwingerobmann Lukas Steiner, Reiden, haben dabei alle reüssiert. Mit der Bonigerin Mila Grob war erfreulicherweise auch das erste Mal ein Mädchen mit von der Partie.

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Damit dürfte der Grundstein für eine erfolgreiche Saison 2018 gelegt sein.

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Aristau
hinten links nach rechts: Von Rotz Raphael, Steffen Lunik, Zimmermann Swen, Stadelmann Nico, Kulmer Nick, Jungschwingerobmann Lukas Steiner
vorne links nach rechts: Steffen Leon, Grob Milla, Gloor Aurelio, Kunz Mario

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Basel
hinten links nach rechts: Zinsel Leon, Häfliger Tino
vorne links nach rechts: Zinsel Nick, Häfliger Nicola in der Mitte: Jungschwingerobmann Lukas Steiner