Erster Zweig für David Gerber

Zurzibieter Nachwuchsschwingertag in Endingen

Der Muttertag riss einige Lücken ins Teilnehmerfeld am Zurzibieter Nachwuchsschwingertag in Endigen. Unter den 125 Startenden waren den auch nur zwei Thutstädter am Start. Die restlichen gaben wohl der Mutter gegenüber dem Sägemehl den Vorzug. Für den Zofinger David Gerber lohnte sich die Reise ins Surbtal. Zum ersten Mal konnte er einen Zweig realisieren. Ansonsten war der Morgen seine Stärke. Im Verlauf des Wettkampfs vergab er dann jedoch jeweils seine Chancen. Diesmal lief es aber konträr zu seinen bisherigen Wettkämpfen. Am Vormittag gab es zwei Niederlagen und einen gestellten Gang. Doch dann war David nicht mehr zu bremsen und er realisierte drei Siege in Folge, was zum Gewinn der ersten Auszeichnung reichte. Seinem Kollegen Mario Kunz aus Brittnau lief es weniger gut. Neben vier Niederlagen wies sein Notenblatt einen Sieg und einen Gestellten aus. Am kommenden Samstag geht am Basellandschaftlichen Nachwuchsschwingertag in Oberwil BL für alle wieder bei null los.

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Fotos zur Verfügung gestellt

Detailresultate unter: https://esv.ch/ranglisten/?anlass=4641

Zofinger in Aarau geschlossen im Mittelfeld

Nasskalter Schachenschwinget vom 5. Mai 2019

In Abwesenheit von Patrick Räbmatter,der sich aus Witterungsgründen abmeldete, um keine Verletzung zu riskieren, haben die fünf verbliebenen Zofinger Schwinger im Aarauer Schachen keine Stricke zerrissen. Bei winterlichen Temperaturen reihten sich die Kranzschwinger Kornel Arnold und Aaron Rüegger sowie Nachwuchsschwinger Jonas Schär in der

Ranglistenmitte ein. Yanik Bucher und Enea Grob erreichten trotz körperlicher Unterlegenheit dahinter ebenfalls einen Mittelfeldplatz. Alle fünf Zofinger gewannen zwei ihrer sechs Gänge. «Unverletzt geblieben und wertvolle Erfahrungen gesammelt für die Kranzfestsaison », lautete der einheitliche Tenor nach dem kalten Einsatz. Arnold, Rüegger und Schär sprachen bei der persönlichen Tagesbilanz von Verbesserungspotenzial. Jeder erwischte mindestens einen «faulen» Gang. «Ich habe noch viel Luft nach oben», sinnierte

Kornel Arnold. Rüegger sagte es so: «Ich weiss, woran ich in den Trainings noch arbeiten muss.» Gelegenheit zur Steigerung bietet sich bereits in einer Woche beim nächsten Aargauer Rangschwinget in Endingen.

Wolfgang Rytz, Zofinger Tagblatt, 6. Mai 2019

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Photos Wolfgang Rytz / Pascale Alpiger (Yanik Bucher)

Details unter: https://esv.ch/ranglisten/?anlass=4541

Guter Einsatz trotz nasskaltem Wetter

72. Aargauer Kantonaler Nachwuchsschwingertag im Aarauer Schachen

Dem Zofinger Nachwuchs gelang am aargauisch kantonalen Nachwuchsschwingertag erneut eine sehr gute und geschlossene Teamleistung. Von 13 Startenden eroberten drei Jungschwinger den begehrten Zweig.

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Bei nasskalter Witterung kämpften 256 Nachwuchsschwinger im Aarauer Schachen um Siege und Zweige. Mit den Brüdern Lunik und Leon Steffen (Kichleerau) und Nicola Häfliger (Reiden) wurden die grössten Zofinger Hoffnungen ihren Ansprüchen gerecht. Sie gingen nach einem starken Tag wie erwartet mit dem begehrten Zweig nach Hause .

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Gleich drei Thuthstädtern – Nik Zinsel (Safenwil), David Gerber (Zofingen) und Nick Kulmer Nick (Safenwil) – reichte es um das „verflixte Vierteli“ nicht zum Zweig. Schade, waren doch alle am Morgen verheissungsvoll in den Tag gestartet. Vor allem David Gerber hatte mit drei Siegen in Folge einen Riesenlauf. Leider verliess Ihn das Wettkampfglück und er musste sich am Nachmittag drei Mal ins Sägemehl betten lassen. Leon Zinsel zeigte sich ebenfalls von der guten Seite. Die drei Niederlagen musste er gegen körperlich stark überlegene Gegnern einstecken.

Aurelio Gloor (Boningen) zeigte sich ebenfalls einmal mehr kämpferisch und kassierte nur eine Niederlage. Trotz fehlender Schwingerpostur musste sich so mancher Gegner an ihm die Zähne ausbeissen. Mario Kunz (Brittnau) kam auf einen Sieg, zwei Gestelle und drei Niederlagen. Auch er kämpfte aufopferungsvoll. Der Mut die Schwünge durch zuziehen fehlt ihm im Wettkampf jedoch noch. Mit etwas mehr Routine kommt dies aber sicherlich noch. John Krauer (Reiden) zeigte wie immer aktive Gänge. Er muss seine Technik noch verbessern. Wenn er die Schwünge korrekt zieht, so wird auch er bald seine Erfolge feiern können.

Roos Elias (Safenwil) konnte sich an seinem zweiten Schwingfest nach seinem Comeback steigern. Die Routine kehrt langsam aber sicher wieder zurück und schon bald wir er an alte Erfolge anknüpfen können. Dies gilt auch für Tino Häfliger (Reiden). Wenn er die Gegner wie vor seiner Verletzung richtig in die Finger nimmt, wird auch er auf die Erfolgsstrasse zurück kehren. Der Jüngste im Bund, Dean Zimmermann (Rothrist) bestritt sein erstes Schwingfest. Trotz sechs Niederlagen kehrte er zufrieden nach Hause.

Jungschwinger Obmann Lukas Steiner (Reiden) fasste den Tag wie folgt zusammen: „Ich bin sehr zufrieden mit meinen Schwingern – nicht nur in sportlicher Hinsicht. Der Teamgeist und der Einsatz ob beim Training oder im Wettkampf ist super. Es macht Freude mit solchen Jungs zu arbeiten.

Bereits am nächsten Wochenende geht es ans Schwinget im Zurzibiet nach Endingen. Da werden die Karten wieder neu gemischt und es haben all ihre nächste Chance.

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Wettkampffotos von Wolfgang Rytz, Gruppenfotos von Lukas Steiner

Detailresultate unter: https://esv.ch/ranglisten/?anlass=4540

Nur drei Zofinger am Guggibad Schwinget

Nick Alpiger sieht souverän

Nick Alpiger machte im Schlussgang des 58. Guggibad-Schwinget kurzen Prozess mit Reto Leuthard. Nach sechs Sekunden bezwang der Aargauer Sennenschwinger und Eidgenosse den Freiämter mit Fussstich. Alpiger hatte dem Fest von Anfang an den Stempel aufgedrückt und lag von Beginn an in Führung. Im Schlussgang hätte ihm auch ein Gestellter zum Sieg gereicht. Das schlechte Wetter – zeitweise schneite es im Guggibad – war wohl verantwortlich dafür, dass sich vor allem die Favoriten teilweise nicht eben angriffig zeigten. Sie wollten 117 Tage vor dem Eidgenössischen in Zug bei tiefen Temperaturen keine Verletzung riskieren und hielten sich zurück. So gab es denn auch ungewöhnlich viele gestellte Gänge, viele davon mit der tieferen Punktzahl von 8.75. Vorjahressieger Joel Strebel verpasste den Schlussgang aus formalen Gründen: Er hatte gleich viele Punkte auf dem Konto wie Vereinskollege Leuthard, hatte aber schon im fünften Gang gegen Alpiger im Sägemehlring gestanden. 

Die drei anderen Eidgenossen nebst Alpiger klassierten sich im vordersten Teil der Rangliste, aber nicht dort, wo man sie erwarten durfte: der Uerkner Patrick Räbmatter auf Platz 4b, der Wittnauer David Schmid auf 5a und der Untersiggenthaler Christoph Bieri auf 7e. Räbmatter liess sich drei Siege gegen Lars Voggensperger, Jörn Ris und Thomas Stüdeli sowie Gestellte gegen Reto Leuthard, Kaj Hügli und Lukas Döbeli notieren. Für den Hosenlupf im Guggibad vermochte der Schwingklub Zofingen nur drei seiner Aktiven zu mobilisieren. Dies bedeutet einen herben Rückschlag im Kampf um das Preisgeld im AMAG-Cup.

Zofinger Tagblatt, 29. April 2019

Detailresultate unter https://esv.ch/ranglisten/?anlass=4361

Yanik Bucher’s dritter SM Titel in Folge

Favoritenrolle gerecht geworden

An den Schweizer Meisterschaften der Ringer-Kadetten im Grecostil in Martigny trat der Rothrister Yanik Bucher an. Der Athlet der Willisauer Lions, der seit diesem Jahr dem Schweizer Nationalkader angehört, startete in der Kategorie ab 74 kg am Ostersamstag  als grosser Favorit. In souveräner und überlegener Manier gewann er seine Kämpfe und durfte sich zum dritten Mal in Folge als Schweizer Meister feiern lassen.

Der Schwingklub Zofingen gratuliert seinem Aktiven Yanik herzlich zu diesem Erfolg. Möge er im Sägemehl ähnlich erfolgreich sein.

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