Stabile Hierarchie beim Zofinger Schwingernachwuchs

54. Hombergschwinget ob Reinach AG

Beim traditionellen Hombergschwinget waren unter den 107 angetretenen Jungschwingern sieben vom Schwingklub Zofingen mit dabei. Diese warteten nach der Sommerpause weiterhin mit ansprechenden Leistungen auf. Einen Schreckmoment erlebte Lunik Steffen. Der ENST-Anwärter kam aber nach einem Zusammenprall mit dem Kopf noch glimpflich davon.

Nach einem gewonnen Gang stiess der Kirchlauer Lunik Steffen unglücklich mit dem Kopf des Gegners zusammen. Die Folgen waren starke Kopfschmerzen und Übelkeit. Um die mögliche ENST Teilnahme nicht zu gefährden, brach er den Wettkampf ab. Tagesbester aus Zofinger Sicht war einmal mehr sein Bruder Leon, welcher vier Siege, einen Gestellten und die Startniederlage gegen den nachmaligen Kategoriensieger Livian Küng (Beinwil/Freiamt) auf dem Notenblatt hatte. Nicola Häfliger (Reiden) gewann zwei Mal, stellte drei Mal und landete einmal auf dem Rücken. Einen miserablen Start erwischte David Gerber aus Zofingen. Gleich drei Mal musste er sich das Sägemehl vom Rücken wischen lassen, bevor noch zwei Siege und einen gestellten realisieren konnte. Marco Felder (Strengelbach) hatte mit je drei Siegen und Niederlagen eine ausgeglichene Bilanz. Nils Haller (Holziken) stelle drei Mail, verlor zwei Mal und drehte einmal den Gegner auf die gültige Seite. Mit den gleichen Gangresultaten kehrte Yannik Meier (Reiden) nach Hause zurück. Am 14. August folgt der Basellandschaftliche Nachwuchsschwingertag in Gelterkinden. Dort geht es für die Schützlinge von Jungschwingerobmann Lukas Steiner wieder um die begehrten Zweige.

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Bilder Martin Anderegg

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Räbi holt den Brünig-Kranz

Dem Druck standgehalten

Der Schlussgang konnte nicht das halten, was das Fest auf der Brünig-Passhöhe zuvor versprach. Bereits nach fünf Sekunden bezwang Kilian Wenger seinen Freund Ruedi Roschi mit Kurz und kam damit zum zweiten Sieg am Bergklassiker. Hinter Bernhard Kämpf und Adrian Walther folgte Patrick Räbmatter auf Rang vier. Der erste Gang hatte für «Räbi» nur wenige Augenblicke gedauert, ehe Matthias Aeschbacher mit seinem Paradeschwung, dem inneren Haken, den Aargauer auf dem Rücken hatte. Es war dies im dritten Duell der beiden Eidgenossen «Räbis» dritte Niederlage. «Ich hätte defensiv schwingen können», erklärte er, «das wollte ich aber nicht und habe etwas probiert.»

 Wie schon oft konnte sich der 29-Jährige bereits im zweiten Gang rehabilitieren. Gegen Marco Iseli liess er nichts anbrennen und bodigte den Berner Oberländer problemlos mit Nachdrücken am Boden. Danach war Konrad Steffen an der Reihe. Mit Leeren übers Knie kämpfte sich Räbmatter für den Nachmittag in eine gute Position. Allerdings brauchte er gegen den drahtigen Steffen mehr als zwei Minuten zum Erfolg.

Der Restart nach dem Mittag gelang dann weniger gut und brachte den Doppeleidgenossen unter Zugzwang. Gegen den 2,02-m-Hünen Severin Schwander fand «Räbi» kein Rezept. Dieses Duell endete zum dritten Mal gestellt. «Es ist schwierig gegen einen Schwinger seiner Grösse, weil er fast nicht vom Boden zu bringen ist», sagte Räbmatter.

Damit war klar, dass «Räbi» noch zwei Siege holen musste, um seinen 45. Kranz zu sichern. Zuerst erledigte er sich der Pflichtaufgabe Ueli Gerber beim zweiten Zusammengreifen souverän, bevor er gegen Colin Schlüchter im ersten Zug des sechsten Ganges alles klar machte. «Ich habe beim dritten Bergfest den dritten Kranz geholt», so Räbmatter, «das macht mich natürlich zufrieden.»

Michael Wyss, Zofinger Tagblatt, 26. Juli 2021

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Patrick Räbmatter gewinnt den Menzberg-Schwinget in Willisau

Der Favoritenrolle gerecht geworden

Der Uerkner Doppeleidgenosse Patrick Räbmatter wird beim Menzberg-Schwinget in Willisau seiner Favoritenrolle gerecht und holt sich den Sieg.

Einen Tag nach dem Kranzgewinn auf dem Weissenstein hat Patrick Räbmatter erneut zugeschlagen. Der 29-jährige Uerkner Doppeleidgenosse wurde beim Menzberg-Schwinget in der Schwinghalle Willisau seiner Favoritenrolle gerecht und feierte einen souveränen Tagessieg. Räbmatter gewann alle sechs Duelle, im Schlussgang bezwang er den Nachwuchsmann Fabian Scherrer vom Schwingklub Surental.

Pascal Kamber, ZT Online, 18.07.2021

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Räbi holt den Kranz auch auf dem Weissenstein

Überraschungssieg durch Damian Ott

Der Nordostschweizer Damian Ott sorgt mit seinem Sieg beim Weissenstein-Schwinget für eine Sensation. Für unseren Uerkner Doppeleidgenossen Patrick Räbmatter resultierte der neunte Bergkranz seiner Karriere.

Damian Ott heisst der überraschende Sieger des 70. Weissenstein-Schwingets 2021. Der 21-jährige Toggenburger aus Dreien setzte sich im Schlussgang gegen den Aargauer Eidgenossen Andreas Döbeli aus Sarmenstorf nach 4:55 Minuten im Münger-Murks durch und feierte den ersten Festsieg seiner Karriere. «An den Sieg hätte ich im Leben nie gedacht», freute sich Ott. «Ich bin mit einem guten Gefühl aufgestanden, und heute lief es einfach gut.»

Erfolgreich endete der Tag auch für Patrick Räbmatter. Der 29-jährige Uerkner Doppeleidgenosse schnappte sich eine Woche nach dem Rigi-Schwinget auf dem Weissenstein den nächsten Bergkranz – den insgesamt neunten seiner Karriere. Nach der Niederlage im Anschwingen gegen den Innerschweizer Eidgenossen Reto Nötzli kehrte Räbmatter mit zwei schnörkellosen Plattwürfen gegen Alex Huber und Pirmin Gmür in die Spur zurück. Von der Niederlage im vierten Gang gegen den zweifachen Bündner Eidgenossen Armon Orlik, der auf dem Weissenstein sein Debüt in der diesjährigen Kranzfest-Saison gab, liess sich «Räbi» nicht beirren: Er bezwang Marco Oettli und zum Abschluss Marco Reichmuth und holte sich mit 56,50 Punkten auf dem geteilten sechsten Rang den Kranz.

Bereits am Tag darauf folgt für Patrick Räbmatter der nächste Einsatz: Er startet beim Menzberg-Schwinget, das wegen den prekären Verhältnissen durch die starken Regenfälle der letzten Tage nach Willisau in die Schwinghalle verschoben wurde.

Pascal Kamber, ZT Online, 17. Juni 2021

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