50. Zweig für Enea Grob

Historische Marke für den Boniger Nachwuchsschwinger

Am Pfingstmontag ging das traditionelle Schachenschwiget in Aarau über die Bühne. Bei eher misslichen Wetterbedingungen konnte zumindest einer strahlen: Enea Grob gewann seinen 50. Zweig. Das Boninger Schwingtalent ist damit der erste Zofinger Nachwuchsschwinger, welcher diese Marke bis jetzt geknackt hat. Nur wenig dahinter liegt Yanik Bucher, welcher auf ein Total mit dem Zweig von Aarau auf 48 kommt. Der Rückstand erklärt sich dadurch, dass Yanik nach Enea mit Schwingen begonnen hat. Dabei wird es für ihn nun aber auch bleiben. Seine Knieschmerzen wurden zwischenzeitlich vertieft abgeklärt. Infolge einer Meniskus- und Wachstumsfugen-verletzung muss er zwischen sechs und zwölf Wochen pausieren. Er fehlt somit auch am Heimfest, dem Niklaus Thut Schwinget. Eine Operation scheint aber nicht nötig zu sein. Die beiden Freunde blieben an diesem Tag die beiden einzigen Gewinner der Auszeichnung. Lunik Steffen (Kirchleerau) fehlte das verflixte Vierteli zum Zweiggewinn. Carlo Baisotti (Strengelbach) kam auf drei Siege und drei Niederlagen. Elias Roos (Safenwil) holte zwei Siege. Tino Häfliger (Reiden) obsiegte einmal und stellte zwei Mal. Yannick Eich (Safenwil) und Raphael von Rotz (Moosleerau) stellten und siegten je einmal. Bertschi Simon (Uerkheim) konnte einen Gegner schlagen. Alles in allem war Jungschwinger Obmann Lukas Steiner (Reiden) mit den gezeigten Leistungen seiner Jungs zufrieden. Man ist für den Heimauftritt gerüstet.

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Link auf die Fotogalerie von Margrit Stäheli

https://www.stamarfoto.ch/sport/schwingen/schachen-schwinget-aarau-2017/

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https://esv.ch/feste/ranglisten_nachwuchsschwinger/?anlass=374

Ein zu wenig angriffslustiger Räbi verpasst den Sieg

Ein gestellter Schlussgang genügt am Schachenschwinget in Aarau nicht

Im Gegensatz zum Vorjahr reichte Patrick Räbmatter beim Aargauer Schachen-Schwinget ein «Gestellter» im Schlussgang nicht, um sich zum Festsieger krönen zu lassen. So erbten am Ende Stephan Studinger und Andreas Döbeli den Platz an der Sonne. «Ich hätte im Schlussgang gegen Joel Strebel, aber auch im ersten Gang gegen Stephan Studinger mehr angreifen müssen», zeigte sich Räbmatter selbstkritisch. Vor allem die fade Endausmarchung wog schwer. Das Kampfgericht diskutierte nach zehn ereignisarmen Minuten kurz über die Notengebung, schrieb aber wenig überraschend beiden Kämpfern nur 8,75 Punkte gut. Dadurch rutschte der 25-jährige auf Rang 2 ab. Wohl hatte Patrick Räbmatter im Finale einen 153:95-kg-Gewichtsvorteil. Doch der defensiv eingestellte Joel Strebel lauerte geschickt auf seine Chance. «Immer wenn ich angriff, konterte er», konstatierte «Räbi» nach dem Gang. Entsprechend erarbeitete sich der Freiämter gar zwei vorteilhafte Situationen, aus denen sich der Zofinger Leader aber dank seiner Masse problemlos befreite. In der Schlussphase riskierte Räbmatter nichts mehr. So nahm er die tiefe Note und damit den Verlust der Spitzenposition in Kauf.

Stoos statt Zofingen

Seine steigende Formkurve bewies Patrick Räbmatter im fünften Gang mit einem souveränen Plattwurf gegen den neuen Aarauer Leader Tobias Widmer. Als «Räbi» mit seinem Spezialkurz mehrmals nicht zum Ziel kam, warf er den Teufenthaler Lätz – das heisst linksherum – auf den Rücken. «Ich bestreite gerne auch kleinere Feste und komme damit in einen guten Wettkampfrhythmus », freute sich Räbmatter trotz entglittenem Tagessieg über die Leistung im Aarauer Schachen. Am nächsten Sonntag folgt der Stoos-Schwinget, dem er aufgrund seiner Reputation als «Eidgenosse» den Vorzug gegenüber dem Niklaus-Thut-Schwinget in Zofingen geben muss.

Zu schwache Klubleistung

Insgesamt traten fünf Zofinger Schwinger im Aarauer Schachen an. Mit 220 Punkten für den Amag-Cup gelang zwar die zweithöchste Punktzahl der Saison. Trotzdem befinden sich die Westaargauer mit Berücksichtigung eines Streichresultates nicht auf einem der preisberechtigten vier Punktränge. Für die restlichen drei Klubschwinget in Zofingen, Möhlin und Reinach braucht es nun jedes Mal ein Grossaufgebot der Thutstädter, um das angestrebte Geld zu kassieren. Nebst Patrick Räbmatter punktete im Schachen nur Aaron Rüegger zufriedenstellend. Der 18-jährige Rothrister erfüllte die Pflicht mit Siegen über drei Nichtkranzer, tauchte aber gegen drei stärkere Kranzer. Der Brittnauer Dominik Leu sorgte wieder einmal für Spektakel im Sägemehl, musste sich aber wie David Baumgartner (Hintermoos) benfalls mit zwei gewonnenen Gängen begnügen. Matthias Müller (Strengelbach) siegte und stellte einmal.

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Schlussgang Räbmatter gegen Strebel

Bericht und Fotos Wolfgang Rytz

Link auf die Fotogalerie von Margrit Stäheli

https://www.stamarfoto.ch/sport/schwingen/schachen-schwinget-aarau-2017/

Detailresultate unter

https://esv.ch/feste/ranglisten_aktivschwinger/?anlass=3743

Vorschau NTS in den lokalen Medien

Im Zofinger Tagblatte ist am 9. Juni eine Vorschau und ein Interview
mit OK-Präsident Martin Anderegg erschienen

 

In den Zofinger Nachrichten vom 26. Mai ist eine Vorschau auf das
Niklaus Thut Schwinget erschienen

Portrait von Aaron Rüegger

 

Interview mit OK-Präsident Martin Anderegg

Die zweite Garde ist gefordert

31. Niklaus-Thut-Schwinget am 11. Juni 2017

Am 11. Juni wird die Wiese bei der Zofinger Stadtsaalturnhalle wieder zum Treffpunkt der Schwinger aus der Nordwestschweiz sowie den Gästen aus den benachbarten und befreundeten Vereinen. In erster Linie sind dies der Entlebucher Schwingerverband und der Schwingklub Langenthal. Es werden rund 50 Aktive und 100 Jungschwinger am populären Rangschwinget, bei welchem es auch um wichtige Punkte im AMAG Cup geht, erwartet. Zwar fehlt ein Teil der Nordwestschweizer Elite, welche auf dem Stoos engagiert ist. Abwesend ist daher auch Lokalmatador Patrick Räbmatter. Dies bietet der zweiten Garde die Möglichkeit, sich im besten Licht zu zeigen. Aus Zofinger Sicht ruhen die Hoffnungen insbesondere auf den beiden Kranzschwingern Kornel Arnold und Simon Schär sowie die aufstrebenden Aaron Rüegger und Dominic Leu. Aber auch die restlichen Zofinger Aktiven rund um Altmeister Markus Eggen sind für ihr Heimfest hoch motiviert. Der Zofinger Nachwuchs will sich dem heimischen Publikum natürlich auch von der besten Seite zeigen. Insbesondere Überflieger Yanik Bucher will nach 2014 endlich wieder sein Heimfest gewinnen.  Er wird sicherlich alles daran setzen, dieses Ziel zu erreichen.

Das Anschwingen beginnt um 0830 Uhr
Die Schlussgänge sind ab 1600 Uhr vorgesehen

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Aaron Rüegger will auch am Heimfest seine aufsteigende Form bestätigen.

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Yanik Bucher strebt nach 2014 einen weiteren Kategoriensieg an.