Geteilter fünfter Rang für Räbi

Surentaler Frühjahrsschwinget in Sursee

Der Surentaler Frühjahrsschwinget in Sursee ist mit drei Siegern zu Ende gegangen. Weil sich der Sörenberger Joel Wicki im Schlussgang vor 1200 Zuschauern nach 1:36 Minuten mit innerem Haken gegen den «Eidgenossen» Sven Schurtenberger aus Buttisholz durchsetzen konnte, grüssten Wicki von Rang 1a und Schurtenberger von Rang 1b. Rang 1c ging an den Wauwiler Werner Suppiger, der sich im letzten Gang mit einer herrlichen Souplesse gegen den Zuger Marcel Bieri den Co-Sieg sicherte.

Für Patrick Räbmatter endete der Frühjahrsschwinget mit 56,75 Punkten gemeinsam mit dem zweiten Aargauer «Eidgenossen» Nick Alpiger (Staufen) und Roman Zurfluh (Dietwil) auf dem geteilten fünften Rang. Nachdem der 27-jährige Uerkner mit Kreuzgriff einen Startsieg gegen Werner Suppiger feiern konnte und danach auch Jonas Brun auf den Rücken legte, zog «Räbi» im dritten Gang gegen Sven Schurtenberger den Kürzeren. Weil der Uerkner danach gegen Reto Gloggner stellte, war der Zug für die Teilnahme am Schlussgang abgefahren. Mit zwei Siegen gegen Silvio Wyrsch und Adrian Widmer schloss Räbmatter seinen Wettkampftag aber positiv ab. «Es war eigentlich ein guter Tag. Gegen Werner Suppiger und Jonas Brun habe ich noch nie gewonnen », zog der Uerkner ein zufriedenstellendes Fazit. Gegen Schurtenberger habe er etwas, gegen Gloggner zu wenig riskiert. Trotz des verpassten Schlussgangs stimme aber sein Fahrplan. «Ich muss noch an der Technik feilen und spritziger, explosiver werden», sagte Räbmatter, «aber ich bin auf Kurs.»

Weniger erfolgreich verlief der Frühjahrsschwinget für den zweiten Athleten des Schwingklubs Zofingen, KornelArnold. Der Reider verlor zum Auftakt gegen Philipp Dissler und Niklaus Scherer, ehe er sich gegen die beiden jungen Silvan Troxler und Michael Johann keine Blösse gab. Ein «Gestellter» gegen Damian Egli und die Niederlage gegen Armin Muff sorgten letztlich für den geteilten14. Schlussplatz.

Zofinger Tagblatt vom 15. April 2019

Detailresultate unter https://esv.ch/ranglisten/?anlass=4209

Räbi allein auf weiter Flur – und ein Hoffnungsträger

Spannungarmer 41. Zofinger Klubschwinget

Wie schon vor Jahresfrist dominierte Patrick Räbmatter (Uerkheim) auch die 41. Ausgabe des Klubschwingets im Zofinger Schwingkeller. Er liess dabei nichts anbrennen und trug sich zum insgesamt sechsten Mal in die Siegerliste ein.

 Früher war das Klubschwinget gleichzeitig der Auftakt in die Saison nach einem harten Wintertraining. Da aber immer mehr Hallenschwinget durchgeführt werden, ist diese Affiche etwas verloren gegangen. Das Teilnehmerfeld präsentierte sich mit neun Startenden eher mager. Immerhin waren vier Kranzer am Start. Diese konnten jedoch dem Teamleader keine Paroli bieten. Aaron Rüegger (Rothrist) durfte wenigstens die Zinnkanne in Empfang nehmen. Kornel Arnold (Reiden) stellte sehr oft, was eine bessere Platzierung verhinderte. Der spontan angetretene Hannes Wilhelm (Safenwil) zeigte eine gute Leistung. Schade dass er seine Karriere nicht fortsetzen will. Beim Gang mit seinem Schwager Räbi, bei welchem jeweils rund 140 kg aufeinander trafen, blitze nochmals sein Talent und schwingerischer Instinkt auf. Schlussendlich ging der Sieg dann doch an den Eidgenossen. Der Technische Leiter Simon Schär (Schöftland), ebenfalls Kranzer, wird wohl verletzungsbedingt nicht mehr ins Sägemehl zurückkehren. Dafür zeigte sein Namensvetter Jonas Schär (Aarburg, nicht verwandt) nach seiner Rückkehr aus der Duchrdiener RS gute sehr Ansätze. So bodigte er etwas ENST-Sieger Yanik Bucher (Rothrist) souverän. Im Schlussgang traf er dann auf Räbi. Nach guter Wegenwehr verlor wie schon im zweiten Gang. Trotz der Niederlage reslutiere der zweite Schlussrang. Der knapp zwei Meter grosse Athlet ist der Hoffungsträger für die kommende Saison. Die drei jungen Aktiven Justin Schmid (Strengelbach), Enea Grob (Boningen) sowie Nico Stadelmann (Brittnau) rundeten die Rangliste ab.

Bei den Zofingern hat sich hinter Räbi erneut keine klare Nummer zwei herauskristallisiert. Ein weiterer Kranzgewinn für die beiden Kranzer Kornel Arnold und Aaron Rüegger ist diese Saison nur dann möglich, wenn alles zusammenpasst. Mögliche Kranzanwärter sind Jonas Schär und Yanik Bucher. Und vielleicht gelingt ja Altmeister Markus Eggen (Mühlethal) im Herbst seiner Karriere endlich der wohlverdiente grosse Wurf – falls er überhaupt nochmals in den Ring steigt. Kranzerfolge der restlichen Aktiven wären eine grosse Überraschung. Die nächsten Wochen werden Aufschluss geben, ob sich diese Prognosen bewahrheiten oder nicht. Abgeschlossen wurde der Anlass wie immer im geselligen Rahmen beim Spanischnierli-Essen in der Linde Mühlethal.

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Premierensiege für Nick Kulmer und Leon Steffen

41. Klubschwinget der Zofinger Jungschwinger

Nebst den Aktiven kürten auch die 18 angetretenen Jungschwinger (wovon zwei Gäste) in zwei Kategorien ihren diesjährigen Klubmeister. Nick Kulmer (Safenwil) und Leon Steffen (Kirchleerau) setzten sich dabei mit jeweils sechs Siegen deutlich gegen Ihre Konkurrenz durch.

In der Kategorie der Älteren (Jahrgänge 2004-2007) musste ein Nachfolger für Yanik Bucher (Rothrist) gefunden werden. Der ENST-Sieger startete erstmals nur bei den Aktiven. Und mit dem Safenwiler Nick Kulmer fand er einen würdigen Nachfolger, gewann dieser doch alle seine sechs Gänge. Der Premierensieg ist den auch gleich der letzte, wechselt er doch im 2020 zu den Aktiven. Im Schlussgang bodigte er den Kirchleerauer Lunik Steffen (Kirchleerau). Gut schlugen sich auch die Gäste. Jonas Hengartner (Olten) vertrat seinen Bruder Tobias aufs Beste. Letzterer erlitt bei seinem ersten Wettkampf bei den Aktiven in Brunegg einen Kreuzbandriss. Er fällt mindestens neun Monate aus. Samirra Furrer (Holziken) zeigte als einziges Mädchen einen respektablen Wettkampf und landete im Mittelfeld. Mila Grob (Boningen) hat hingegen die Wettkämpfe im Sägemehl aufgegeben. Daher kam es nicht zum ersten Duell zwischen zwei Mädchen.

In der Kategorie der Jüngeren (Jahrgänge 2008-2011) musst ebenfalls ein neuer Sieger gefunden werden. Vorjahressieger Tino Häfliger (Reiden) startete dieses Jahr in der Kategorie der Älteren. Sein Bruder Nicola vertrat in Bestens. Er stiess in den Schlussgang vor. Dort fand er jedoch mit Leon Steffen (Kirchleerau) seinen Meister, der damit ebenfalls alle sechs Gänge gewinnen konnte. Da die Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr nur wenig geringer ausfiel, herrschte im Schwingkeller einmal mehr Hochbetrieb. Für einige Neulinge war es nach dem langen und harten Wintertraining der erste Ernstkampf. Wie sich die Saison weiterentwickelt bleibt abzuwarten. Jungschwingerobmann Lukas Steiner (Reiden) und sein Team werden im jedem Fall alles daran setzen, dass der Zofinger Nachwuchs den Anschluss nach vorne nicht verliert. Dies konnte bei den ersten Schwingfesten bereits bestätigt werden.

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Kalte Dusche zum Start an einem kalten Sonntag

Zofinger Jungschwinger in Grenchen

Nebst den Aktiven stiegen auch die Jungschwinger an einem kalten Tag am Grenchner Rangschwinget in die Hosen. Dabei misslang den Zofinger Teilnehmern den Start in den Tag gründlich. Nur Lunik Steffen (Kirchleerau) konnte den ersten Gang für sich entscheiden. Sein Bruder Leon, David Gerber (Zofingen) und Nicola Häfliger (Reiden) mussten sich nach nur wenigen Sekunden bereits geschlagen geben. Leon und Nicola konnten im Verlauf des Wettkampfs wieder Boden gut machen. Sie überzeugten mit spannenden Kämpfen und landeten so am Ende trotz dem verpatzen Morgen doch noch im ersten Drittel der Rangliste, genau wie Lunik. David Gerber konnte sich zwei Siege notieren lassen, die Technik fehlt ihm jedoch noch für einen Sprung nach vorne.

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Foto Lukas Steiner

Detailresultate unter https://esv.ch/ranglisten/?anlass=4384