Leon Steffen mit maximaler Punktzahl

Baselstädtischer Nachwuchsschwingertag vom 15. Mai 2021

Beim Baselstädtischen Nachwuchsschwingertag zeigte Leon Steffen eine Ausnahmeleistung. Er dominierte mit sechs Siegen seine Kategorie nach Belieben. Sein Bruder Lunik rundete die Familienbilanz mit einem zweiten Rang ab. Ohne Zweigerfolg blieben die restlichen Vertreter des Schwingklubs Zofingen.

Der Baselstädtische Schwingerverband nahm die Herausforderung zur Durchführung seines Nachwuchsschwingertags an. Die Organisatoren brachten unter den Auflagen des BAG ein reibungsloses Schwingfest über die Bühne. Im Stadion Rankhof in Basel starteten 175 Kurzholzathleten in sechs Kategorien. Darunter waren auch zehn U-20 Schwinger. Für sie war es das erste Zusammengreifen auf Teilverbandsstufe. Die Zofinger Farben vertrat hier der Boniger Enea Grob. Mit drei Siegen, einem Gestellten und zwei Niederlagen zeigte der Siebzehnjährige einen formidablen Wettkampf.

Aus Sicht der Thutstädter stach aber Leon Steffen heraus. Der Kirchleerauer war in seiner Kategorie eine Klasse für sich und gewann alle sechs Gänge mit der Maximalnote. Er stand bereits nach fünf Gängen als Sieger fest. Aber auch im Schlussgang gab er sich keine Blösse und bezwang Luca Stocker (Boswil) nach 2:28 Minuten mit einem Hochschwung souverän. Auch sein Bruder Lunik liess sich an diesem Tag nicht auf den Rücken drehen. Vier Siege und zwei Gestellte wies sein Notenblatt am Abend aus. Dies bedeutete gleichzeitig den zweiten Schlussrang. Den erhofften Zweig verpasste der Reidner Nicola Häfliger knapp. Zum Verhängnis wurde ihm der sprichwörtlich verregnete Auftakt in den Tag mit einer Niederlage und einem Gestellten. Gar nicht im Strumpf war David Gerber (Zofingen). Vier Niederlagen, ein Sieg und ein Gestellter spülten in ans ungewohnte Ende der Rangliste.

Die grosse Anzahl der angemeldeten Nachwuchsschwinger zeigte, dass ihnen die Wettkämpfe gefehlt haben. Auch wenn der Nachwuchsschwingertag ohne Zuschauer stattfand, war die Stimmung gut und der Ansporn unter den Klubkameraden in ihren Wettkämpfen nicht weniger gross. Das nächste Kräftemessen findet am Pfingstmontag am Bözberg Schwinget statt.

Rangliste unter: esv.ch – Eidgenössischer Schwingerverband • Ranglisten

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Nicola Häfliger rettet die Zofinger Ehre

Schwinget im Zurzibiet in Tegerfeldien

Nur gerade drei von 187 Teilnehmern stammten beim Schwinget im Zurzibiet in Tegerfelden aus den Reihen des Schwingklubs Zofingen. Am Muttertag gaben wohl viele der Mutter den Vorzug und verzichten auf eine Teilnahme. Nicola Häfliger sicherte sich als einziger Thutstädter den Zweig.

Eine Woche nach dem Schachenschwinget trafen sich die jungen Sägemehlathleten zum zweiten Kräftemessen der Saison. Bei Schwinget im Zurzibiet erzielten die drei Zofinger Starter durchaus gute Leistungen.  Mit dem begehrten Zweig reiste Nicloa Häfliger (Reiden) nach Hause. Drei Siege, ein Gestellter und zwei Niederlagen wiess sein am Ende des Wettkampfs sein Notenblatt aus. Sich nur einmal bezwingen lassen musste sich David Gerber (Zofingen). Zwei Siege und drei Gestellte reichten knapp nicht für dies Auszeichnung. Nick Kulmer (2004, Safenwil) hatte in der Kategorie der Jahrgänge 2001-2005 keinen einfachen Stand. Nach zwei Siegen und einem Gestellten bekam er es im vierten Gang mit Remo Vogel (Bergdietikon) erstmals mit einem Kranzer zu tun. Nach der erwarteten Niederlage gelang ihm im fünften Gang ein weiterer Sieg. Aufgrund der Niederlage im sechsten Gang resultierte schlussendlich ein achtbarer Rang im Mittelfeld.

Die nächste Herausforderung findet bereits am nächsten Samstag statt. Im Stadion Rankhof geht mit dem Baselstädtischen der erste Kantonale Jungschwingertag der Saison über die Bühne.

Bei Aktiven sind weiterhin keine Feste möglich. Aus diesem Grund hat sich das OK entschieden, das 33. Niklaus Thut Schiwnget in Uerkheim vom 26. Juni abzusagen und ins nächste Jahr zu verschieben. Die volle Konzentration gilt nun dem Aargauer Kantonalen Nachwuchsschwingertag vom 27. Juni ebenfalls in Uerkheim.

Resultate unter: esv.ch – Eidgenössischer Schwingerverband • Ranglisten

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Gebrüder Steffen Überzeugen auf der ganzen Linie

Schachenschwinget für einmal in Küttigen

Nach gut anderthalb Jahren konnten sich die Jungschwinger des Schwingklubs Zofingen endlich wieder mit Konkurrenten aus anderen Vereinen messen. Die sieben gestarteten Thutstädter waren bei der Wiederaufnahme ihres Sports bereits in guter Verfassung. Die Gebrüder Steffen aus Kirchleerau zeigten sich dabei von der besten Seite. Lunik wurde geteilter Festsieger seiner Kategorie, Leon erreichte den Schlussgang. Beide nahmen somit den begehrten Zweig mit nach Hause.

Die Jungschwinger hätten bei der Wiederaufnahme der Feste bessere Bedingungen verdient. Aber schon seit Jahren hat das Schachen Schwinget Wetterpech. Dazu kamen die Anpassungen wegen Corona. Alle Teilnehmer mussten einen negativen Test vorweisen. Geschwungen wurde nicht in den bekannten Ringen, sondern einem 16×16 Meter grossen Sägemehlquadrat. Trotzdem liessen es sich 165 Burschen aus der Nordwestschweiz und dem Gastklub Rigiverband nicht nehmen, wieder zusammenzugreifen. Von den sieben Zofinger knüpften insbesondere die Gebrüder Steffen aus Kichleerau nahtlos an die Zeiten vor der Pandemiepause an. Nach vier gewonnen Gängen winkte Lunik einsam von der Spitze, doch im fünften Gang wurde er durch den späteren Co-Sieger Nico Müller (Aarau) eingebremst. Sein letzter Gang endete gestellt, so wie auch der Schlussgang. Dies hatte zur Folge, dass sich Lunik als Co-Sieger ausrufen lassen konnte. Die Marschrichtung zum Saisonhöhepunkt mit dem ENST in Schwarzenburg stimmt für ihm somit. Bruder Leon verlor den ersten Gang gegen den nachmaligen Kategoriensieger Timo Zuber (Schafisheim), zog dann aber Dank einer gelungen Aufholjagd mit vier Siegen in den Schlussgang ein. Dieser endete gestellt, so dass für ihn schlussendlich der 4. Rang resultierte.

Zu Ihrer Wettkampfpremiere kamen Nils Haller (Holziken) mit drei Siegen und Marco Felder (Strengelbach) mit zwei Siegen. Weniger gut lief es dem Brittnauer Mario Kunz, der nur einen Gegner auf den Rücken legen konnte. Nick Kulmer (Safenwil) und Enea Grob (Boningen) landeten mit einer ausgeglichenen Bilanz von je zwei Siegen, Gestellten und Niederlagen im Mittelfeld. In der Kategorie „Prinzen“ ohne Rangliste verglichen sich Timeo Gerber (Zofingen) und Marco Knubel (Oftringen) erstmals mit Gleichaltrigen. Bereits am nächsten Wochenende werden die Karten beim Schwinget im Zurzibiet in Tegerfelden wieder neu gemischt. Die Saison nimmt bei Jungschwingern nun richtig Fahrt auf, während dem sich die über 20-jährigen Aktiven mit Trainings begnügen müssen.

Resultate unter: esv.ch – Eidgenössischer Schwingerverband • Ranglisten

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