Lunik Steffen makellos, Yanik Bucher tadellos

5. Hausschwinget bei Möbel Berger in Oftringen

Eine schöne Tradition ist das herbstliche Hausschwinget bei der Firma Möbel Berger AG in Oftringen geworden, welches dieses Jahr am 4.November über die Bühne ging.14 Buben und ein Meitli vom heimischen Schwingklub Zofingen sowie 31 Nachwuchsschwinger von befreundeten Schwingklubs massen sich beim friedlichen Stelldichein. Erneut leuchten auch dieses Jahr die Augen der Jungschwingermütter am meisten, fand der Wettkampf auf den bewährten Turnmatten im Trockenen statt. Somit würde die Waschküche wieder einmal vom Sägemehl verschont.

Bei der fünften Ausgabe durften sich erstmals auch die Piccolos messen. Diese sind an offiziellen Wettkämpfen aus altergründen noch nicht startberechtigt. Entsprechend motiviert ging es zur Sache. Nebst einigen Tränen bei Verlieren gab es Freudentränen beim Aargauer Kantonalpräsidenten Markus Birchmeier, Döttingen. Sein ältester Sohn Aaron gewann den Schlussgang und durfte sich bei seinem ersten Schwingfest gleich als Sieger feiern lassen.

In der Kategorie der Jahrgänge 06-09 dominierte der Einheimische Lunik Steffen, Kirchleerau, das Teilnehmerfeld nach Belieben. Er stand aufgrund seiner Überlegenheit schon vor der Endausmarchung als Sieger fest. Da er auch den Schlussgang erfolgreich gestaltete, blieb er an diesem Tag ungeschlagen. Eine sehr gute Leistung zeigten auch sein Bruder Leon sowie die Reidner Brüder Tino und Nicola Häfliger.  Mila Grob, Bonigen, bot als einziges Mädchen einen guten Wettkampf, welcher ihr einen Platz im Mittelfeld einbrachte. Noch nicht ganz an der Spitze mithalten können die jüngsten Schützlinge von Jungschwingerobmann Lukas Steiner, Reiden- Aber alle zeigten eine tadellose Einstellung mit viel Herzblut.

In der Kategorie 02-05 hofften die Zuschauer ebenfalls auf einen einheimischen Sieg. Das dies schwer wird, war schon von Anfang an klar, reisten doch die Langenthaler in Topbesetzung an. Bei den Zofingern fehlten jedoch einige Cracks aus unterschiedlichen Gründen. Teamleader Yanik Bucher, Rothrist zeigte jedoch die erwartete Topleistung. Einzig der um ein Jahr ältere Severin Staub, Melchnau, konnte ihm Paroli bieten. Dies kommt nicht unerwartet, ist doch Severin Staub einer der besten Mutzen seines Jahrgangs. Nach einem Gestellten im zweiten Gang kam es zum erneuten Aufeinandertreffen im Schlussgang. Die beiden Topathleten zeigten während zehn Minuten ausgezeichnete Schwingerkost. Das Unentschieden war gerecht, hatte jedoch zur Folge, dass beide den Tagessieg verpassten. Diesen schnappte ihnen als lachender Dritter Simon Jordi, Melchnau, weg. Eine gute Leistung zeigte an seinem ersten Fest auch der spätberufene  Strengelbacher Swen Zimmermann. Carlo Baisotti, Strengelbach, wurde nach gutem Beginn von den älteren Burschen noch in die Schranken gewiesen.

Sowohl Jungschwinger als auch Aktive haben das Wintertraining nach den Herbstferien wieder aufgenommen. Die Jungschwinger freuen sich nun auf ihren Saisonabschluss, den beliebten Bänzenschwinget, welcher dieses Jahr am 3. Dezember im heimischen Schwingkeller in Zofingen stattfindet.

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