Standesgerechter Saisonabschluss von Yanik Bucher

Schorenschwinget im Freiamt

Beim Kehraus am Schorenschwinget mochte nur Yanik Bucher komplett zu überzeigen. Lunik Steffen sicherte sich ebenfalls einen Zweig für die Zofinger. Dem restlichen Akteuren war die lange Saison anzumerken.

Viele seine Konkurrenten hatten nach dem ENST ihre Saison bereits beendet, Nicht so der Kategoriensieger im Jahrgang 2003 in Landquart, der Rothrister Yanik Bucher. Trotz grossem Rummel nach seinem überragenden Sieg (Auftritt in Potzmusig, Interview im Regionaljournal Aargau-Solothurn etc.) stellte er sich der sportlichen Herausforderung. Mit fünf Siegen und einem Gestellten konnte er einen weiteren Tagessieg verbuchen. Einzig Pascal Joho (Sarmenstorf) musste er einen Gestellten zugestehen. Die beiden kennen sich sehr gut, so dass der Ausgang nicht weiter verwundert. Yanik Bucher sicherte sich gleichzeitig den 12. Zweig der Saison und machte somit das Dutzend voll. 2018 verlor er keinen Gang gegen einen gleichaltrigen oder jüngeren Schwinger. Es ist somit die beste Karrieresaison des Kantischülers. Dieses Fest war wohl zugleich sein letzter Start an einem Rangschwinget für den Nachwichs. Auf die kommende Saison wechselt er zu den Aktiven. Dann kann er nur noch an kantonalen Nachwuchsschwingerfesten und jenem des Teilverbands teilnehmen.

Die weiteren fünf Thutstädter unter den insgesamt 157 konnten nicht ganz mit Yanik mithalten. Lunik Steffen (Kirchleerau) konnte sich gerade noch den Zweig herausschwingen, während dem seinem Bruder Leon das berüchtigte Vierteli fehlte. Die Reidner Brüder Tino und Nicola Häfliger kamen ebenso wenig richtig in Fahrt wie der Zofinger David Gerber. Über alles gesehen zog Jungschwingerobmann Lukas Steiner (Reiden) eine positive Saisonbilanz. Mit 38 Zweigen konnte das Vorjahresresultat in absoluten Zahlen fast verdoppelt werden. Die Abgänge von Bucher und Enea Grob (Boningen) zu den Aktiven werden aber im 2019 schwer wiegen. „Im Allgemeinen war das Saisonende den Meisten anzumerken, die Konzentration war teilweise nicht vorhanden und die Züge wurden nicht richtig durchgezogen. Nun geht es nach den Herbstferien ins Wintertraining. Der Fokus wird auf die Technik gelegt um im Frühling die Jugend und Sport Prüfungen zu absolvieren. Dies woll die Basis bilden, um erfolgreich in die neue Saison zu starten zu können“ resümierte Lukas Steiner den Sasionabschluss und hielt bereits Ausschau auf das kommende Jahr.

Detailresultate unter https://esv.ch/ranglisten/?anlass=4058

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