Patrick Räbmatter misslingt Titelverteidigung

Gelungener Saisonstart im Aargau mit dem Hallenschwinget in Brunegg

Patrick Räbamtter verpasst am Hallenschwinget Brungg die Titelverteidigung. Eine solide Leistung reicht zu Platz vier. Die weiteren drei Zofinger Aktiven vermögen nicht zu überzeugen. Überlegener Sieger mit sechs gewonnen Gängen ist Lokalmatador Nick Alpiger.

31. März 2019 – Exakt am Tag der Umstellung auf die Sommerzeit, begann die Schwingsaison in der Nordwestschweiz mit dem Hallenschwinget in Brunegg. Die 97 angemeldeten Aktiven, darunter Gäste der Schwingklubs Surental und Oberseetal. bereitete die Zeitumstellung keine Mühe, begann der Wettkampf doch erst kurz vor dem Mittagessen um 1130 Uhr. Voller Elan stiegen die Schwinger nach der langen Winterpause in die Wettkämpfe. Der Schwingklub Zofingen war mit vier Athleten angereist, gerade so viel, um ein zählbares AMAG Cup Resultat zu erzielen. Als Titelverteidiger waren die Augen insbesondere auf Teamleader Patrick Räbmatter gerichtet. Der Auftakt gegen  Roger Erb gelang mit einem Plattwurf ausgezeichnet. Im zweiten Gang kam es dann zum Gigantenduell mit Nick Alpiger, das zu Ungunsten des Uerkner ausging. Gegen den Einheimischen Eidgenossen war an diesem Tag eh kein Kraut gewachsen.Er legte sämtliche sechs Gegner mehr oder weniger speditiv ins Kurzholz. Mit Plattwürfen gegen Marco Thierstein und Lars Voggensberger schloss Räbi wieder zur Spitze auf. Die Teilnahme am Schlussgang und somit die Revanche gegen Alpiger vergab Räbmatter im fünften Gang. Er fand gegen den Defensivkünstler Andreas Henzer kein Mittel, diesen auf die gültige Seit zu bringen. Der zähe Baselbieter Metzger blieb an diesem Tag einmal mehr unbezwungen. Mit einem Sieg gegen den ebenfalls recht aufsässigen Johann Scherrer gab es einen versöhnlichen Tagesabschluss, welcher mit dem respektablen geteilten vierten Rang endete. Der Hüne resümierte seinen Wettkampf wie folgt: „Ich bin mit dem Tag ganz zufrieden. Im fünften Gang gegen Henzer hätte ich aktiver und mutiger sein sollen. Es war eine gute Standortbestimmung und ziehe meine Lehren für die nächsten Feste daraus. Ich bin froh verletzungsfrei durch den Tag gekommen zu sein.“

Hinter den Erwartungen blieb der ambitionierte Rothister Aaron Rüegger. Nach einem guten Start mit einem Gestellten und zwei Siegen war danach etwas die Luft draussen. In der zweiten Wettkampfhälfte folgten zwei Niederlagen gegen Kranzer und ein unerwarteter Gestellter gegen einen Richtkranzer. „Ich bin leider mit der heutigen Leistung nicht zufrieden. Heute war ich einfach nicht so fit. Ich hake es als Training ab“ meinte der Hoffnungsträger der Vereins. Der dritte Kranzer im Bunde, der Reidner Kornel Arnold, reichte es mit zwei Siegen, drei Gestellten und einer Niederlage gerade noch so zu einem Platz im Mittelfeld. Sein Debut bei den Aktiven schloss der Boniger Enea Grob nach einer Verletzungspause passabel ab. Sein Notenblatt wies einen Sieg, zwei Gestellte und drei Niederlagen auf.

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Photos von Pascale Alpiger

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