Premierensiege für Nick Kulmer und Leon Steffen

41. Klubschwinget der Zofinger Jungschwinger

Nebst den Aktiven kürten auch die 18 angetretenen Jungschwinger (wovon zwei Gäste) in zwei Kategorien ihren diesjährigen Klubmeister. Nick Kulmer (Safenwil) und Leon Steffen (Kirchleerau) setzten sich dabei mit jeweils sechs Siegen deutlich gegen Ihre Konkurrenz durch.

In der Kategorie der Älteren (Jahrgänge 2004-2007) musste ein Nachfolger für Yanik Bucher (Rothrist) gefunden werden. Der ENST-Sieger startete erstmals nur bei den Aktiven. Und mit dem Safenwiler Nick Kulmer fand er einen würdigen Nachfolger, gewann dieser doch alle seine sechs Gänge. Der Premierensieg ist den auch gleich der letzte, wechselt er doch im 2020 zu den Aktiven. Im Schlussgang bodigte er den Kirchleerauer Lunik Steffen (Kirchleerau). Gut schlugen sich auch die Gäste. Jonas Hengartner (Olten) vertrat seinen Bruder Tobias aufs Beste. Letzterer erlitt bei seinem ersten Wettkampf bei den Aktiven in Brunegg einen Kreuzbandriss. Er fällt mindestens neun Monate aus. Samirra Furrer (Holziken) zeigte als einziges Mädchen einen respektablen Wettkampf und landete im Mittelfeld. Mila Grob (Boningen) hat hingegen die Wettkämpfe im Sägemehl aufgegeben. Daher kam es nicht zum ersten Duell zwischen zwei Mädchen.

In der Kategorie der Jüngeren (Jahrgänge 2008-2011) musst ebenfalls ein neuer Sieger gefunden werden. Vorjahressieger Tino Häfliger (Reiden) startete dieses Jahr in der Kategorie der Älteren. Sein Bruder Nicola vertrat in Bestens. Er stiess in den Schlussgang vor. Dort fand er jedoch mit Leon Steffen (Kirchleerau) seinen Meister, der damit ebenfalls alle sechs Gänge gewinnen konnte. Da die Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr nur wenig geringer ausfiel, herrschte im Schwingkeller einmal mehr Hochbetrieb. Für einige Neulinge war es nach dem langen und harten Wintertraining der erste Ernstkampf. Wie sich die Saison weiterentwickelt bleibt abzuwarten. Jungschwingerobmann Lukas Steiner (Reiden) und sein Team werden im jedem Fall alles daran setzen, dass der Zofinger Nachwuchs den Anschluss nach vorne nicht verliert. Dies konnte bei den ersten Schwingfesten bereits bestätigt werden.

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