Zofinger Jungschwinger mit ansprechender Bilanz

Rangschwinget in Grenchen

Beim Rangschwinget in Grenchen zeigte nicht nur der Sieger bei den Aktiven, Patrick Räbmatter (Uerkheim) eine tolle Leistung. Der Zofinger Nachwuchs stand ihm mit den eigenen Leistungen fast nichts nach.

Bester war einmal mehr der bald 15-jährige Rothrister Yanik Bucher. Für einmal reichte es ihm aber nicht in den Schlussgang, da er weder David Maeder (Mühlethal) noch Pascal Joho (Sarmenstorf) auf den Rücken legen konnte. Nebst den beiden Gestellten realisierte er aber vier Siege, so dass es für den dritten Platz reichte. Immer besser in Schuss kommt auch Enea Grob, der ebenfalls vier Siege verbuchen konnte und einen Spitzenplatz belegte. Bei den Jüngeren gelang dies auch Leon Steffen (Kichleerau). Sein Bruder Lunik kam auf drei Siege und einen gestellten. Etwas weniger gut lief es David Gerber (Zofingen) mit zwei Siegen und Mario Kunz (Brittnau) mit einem Sieg und einem Gestellten. Auch wenn nicht alles nach Wunsch klappte, zeigten gingen alle mit grosser Motivation an den Start. Auch dies zählt und das Verlieren will gelernt sein. Das nächste Stelldichein der Kurzholzathleten von Jungschwingerobmann Lukas Steiner (Reiden) steht am 29. April im dem 60. Solothurner Nachwuchsschwingertag in der Ambassadorenstadt auf dem Programm.

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Patrick Räbmatter schwingt erneut obenaus

Rangschwinget in Grenchen

Der Uerkner Eidgenosse Patrick Räbmatter ist momentan nicht zu stoppen. Zwei Wochen nach dem Sieg beim Hallenschwinget Brunegg entschied «Räbi» auch den Rangschwinget in Grenchen für sich. In fünf von sechs Gängen ging der Uerkner dabei als Sieger aus dem Sägemehlring. Lediglich im zweiten Gang konnte er nicht reüssieren. Räbmatter biss sich an Dominik Roth (Meikirch) die Zähne aus und musste mit einem Gestellten Vorlieb nehmen. Der Tag hatte für «Räbi» allerdings sehr gut begonnen. Im Duell zweier Eidgenossen bettete er Bruno Gisler (Rumisberg) bereits im zweiten Zug mittels Schlungg ins Sägemehl. Nach dem Gestellten gegen Roth fand der Uerkner schnell wieder auf die Siegerstrasse zurück. Den jungen Oliver Zumstein (Pieterlen) bezwang er bereits im ersten Zug mittels Kurz. Gegen den Walterswiler Willi Schillig brauchte Räbmatter immerhin 25 Sekunden, bis er ihn mit Stich besiegt hatte. Ähnlich lange dauerte der fünfte Gang gegen Matthias Moser (Subingen). Mittels Kreuzgriff sicherte sich der Eidgenosse den vierten Sieg und damit die Schlussgangteilnahme. In der Endausmarchung um den Tagessieg traf Patrick Räbmatter erneut auf Bruno Gisler. Diesmal musste er sich etwas länger gedulden. Nach einem gegenseitigen Abtasten fiel die Entscheidung schliesslich nach knapp zweieinhalb Minuten. Erneut war «Räbi » mit Kreuzgriff erfolgreich. Sein Vorsprung auf den zweitplatzierten Roger Erb (Metzerlen) betrug letztlich mehr als einen Punkt, Dritter wurde Bruno Gisler. «Am Morgen war ich noch etwas müde», erklärte Patrick Räbmatter, «aber dann lief es trotzdem von Anfang an gut. Zwei Siege bei zwei Festen, besser hätte es nicht sein können.»

Wolfgang Rytz / Zofinger Tagblatt vom 9. April 2018

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Räbi allein auf weiter Flur

Spannungsloser 40. Zofinger Klubschwinget

Nachdem Patrick Räbmatter (Uerkheim) vor Jahresfrist ferienhalber abwesend war, kehrte er für die 40. Ausgabe des Klubschwingets in den Zofinger Schwingkeller zurück. Er liess dabei nichts anbrennen und trug sich zum insgesamt fünften Mal in die Siegerliste ein. 

Früher war das Klubschwinget gleichzeitig der Auftakt in die Saison nach einem harten Wintertraining. Da aber immer mehr Hallenschwinget durchgeführt werden, ist diese Affiche etwas verloren gegangen. Das Teilnehmerfeld präsentierte sich mit zehn Startenden eher mager. Geschuldet waren die Abwesenheiten diversen Verletzungen, Schulprüfungen und Absolvierung der RS. Wenn nicht noch die drei Nachwuchsschwinger Yanik Bucher (Rothrist), Enea Grob (Boningen) und Tobias Hengartner (Olten) angetreten wären, hätte es Zappen duster ausgesehen. Die Drei kamen so in rund drei Stunden zu zwölf Gängen. Sie schlugen sich auch bei den „Grossen“ formidabel. Da Räbi der einzige Kranzer am Start war, bettete er alle sechs Gegner schnell und problemlos ins Kurzholz. Im Schlussgang auch den bald 15-jährigen Yanik Bucher. Dieser zeigte aber ansonsten eine überzeugende Leistung und er schloss den Wettkampf als starker Zweiter ab. Er konnte sich somit die begehrte Zinnkanne schon in sehr jungen Jahren sichern. Ebenfalls toll in Szene setze sich Tobias Hengartner. Sein Lohn war ein Zinnbecher. Auch der dritte Jungspund, Enea Grob, konnte drei Aktive hinter sich lassen. Im Vorjahr noch im Schlussgang, war Azret Jusufi (Rothrist) dieses Mal noch nicht im Strumpf. Ebenfalls noch Luft nach oben haben Aaron Rüegger (Rothrist) und Manuel Wilhelm (Safenwil). Die drei jungen Aktiven David Baumgartner (Hintermoos) sowei die beiden Strengelbacher Matthias Müller und Justin Schmid rundeten die Rangliste ab.

Bei den Zofingern hat sich hinter Räbi keine klare Nummer zwei herauskristallisiert. Ein weiterer Kranzgewinn für die beiden Kranzer Kornel Arnold (Reiden) und mon Schär (Schöftland) ist diese Saison nur dann möglich, wenn alles zusammenpasst. Mögliche Kranzanwärter sind die beiden Rothrister Nachwuchshoffnungen Azret Jusufi und Aaron Rüegger. Und vielleicht gelingt ja Altmeister Markus Eggen (Mühlethal) im Herbst seiner Karriere endlich der wohlverdiente grosse Wurf. Die nächsten Wochen werden Aufschluss geben, ob sich diese Prognosen bewahrheiten oder nicht. Abgeschlossen wurde der Anlass wie immer im geselligen Rahmen beim Spanischnierli-Essen in der Linde Mühlethal.

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Zum letzten Mal Bucher, zum ersten Mal Häfliger

Klubschwinget der Zofinger Jungschwinger

 Nebst den Aktiven kürten auch die 21 angetretenen Jungschwinger in zwei Kategorien ihren diesjährigen Klubmeister. Yanik Bucher (Rothrist) und Tino Häfliger (Reiden) setzten sich dabei deutlich gegen Ihre Konkurrenz durch.

In der Kategorie der Älteren (Jahrgänge 2003-2006) setzte Yanik Bucher die erwarteten Akzente. Der Vorjahressieger setzte sich gegen seinen gleichaltrigen Kameraden vom Gastklub Olten-Gösgen, Tobias Hengartner (Olten), abermals durch. Obwohl die Leistungsdichte im Jahrgang 2003 nach wie vor sehr hoch ist, hat sich Bucher als Primus erneut behaupten können. Es war Yanik Buchers letzte Teilnahme bei den Jungschwingern. Nächstes Jahr wechselt er zu den Aktiven.

In der Kategorie der Jüngeren (Jahrgänge 2007-2009) gewann Tino Häfliger ebenfalls alle sechs Gänge. Er bezwang im Schlussgang den gleichaltrigen Raphael von Rotz (Moosleerau). Vorjahressieger Lunik Steffen (Kirchleerau) wechselte altershalber die Kategorie. Gegen die älteren Burschen blieb er noch chancenlos. Mit Milla Grob (Boningen) griff auch ein wieder Mädchen in den Wettkampf ein. Sie zeigte auch dieses Jahr erneut gute Ansätze. Da die Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr erfreulich stabil blieb, herrschte im Schwingkeller einmal mehr Hochbetrieb. Für einige Neulinge war es nach dem langen und harten Wintertraining der erste Ernstkampf. Wie sich die Saison weiterentwickelt bleibt abzuwarten. Hinter Yanik Bucher konnte Enea Grob die Lücke etwas schliessen. Jungschwingerobmann Lukas Steiner (Reiden) und sein Team werden im jedem Fall alles daran setzen, dass der Zofinger Nachwuchs den Anschluss nach vorne nicht verliert. Dies konnte bei den ersten Schwingfesten bereits bestätigt werden.

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Zum Saisonauftakt eine Marke gesetzt

Der 26-jährige Uerkner Patrick Räbmatter hat überraschend den Hallenschwinget Brunegg gewonnen.

So unwiderstehlich ist Patrick Räbmatter noch nie in eine Saison gestartet. Der eidgenössische Kranzschwinger aus Uerkheim hat von 155 auf 140 kg abgespeckt und ist schnellkräftiger geworden. Dies bekamen gestern Sonntag beim Hallenschwinget in Brunegg seine ersten fünf Gegner jäh zu spüren. Einzig der Freiämter Yanick Klausner verhinderte auf einen Gammen den Plattwurf, musste sich aber doch auf den Rücken drehen lassen. Besonders spektakulär war der Schlungg im ersten Gang gegen Nick Alpiger. Die Konkurrenz zwackte sich in der Folge gegenseitig Punkte ab, während Räbmatter vorne wegzog. Als er auch die beiden jungen Baselbieter Janic Voggensperger und Adrian Odermatt mit seinem Spezialschwung platt besiegt hatte, stand sein Triumph vorzeitig fest. Alle Gegner hinter ihm mussten den sechsten Gang bestreiten. David Schmid fasste als erster Verfolger die undankbare Aufgabe eines Zusatzganges. Diese bestritt der Fricktaler «Eidgenosse» jedoch sportlich ambitioniert. Schmid bot Räbmatter paroli und konterte dessen Attacke in der vierten Minute mit einem Brienzer rückwärts technisch und taktisch brillant. Der Uerkner landete wuchtig im Sägemehl und blieb kurz benommen liegen. Als der Speaker jedoch seinen Festsieg verkündete, rappelte er sich auf und jubelte. «Ich hatte nicht gewusst, dass ich trotz der Niederlage das Fest alleine gewinne », gestand Patrick Räbmatter. «Ich wollte auch diesen Gang einfach gewinnen. ‹Gestellte› mag ich nicht.» Körperlich habe er im Winter gut trainiert. «Und ich fühle mich nach der Gewichtsreduktion wohler», suchte Räbmatter nach einer Erklärung für seinen fünften Triumph an einem Regionalfest. Weil sich «Räbi» jeweils mit solchen Testwettkämpfen für die Kranzfeste in Schwung bringt, bleibt abzuwarten, wozu er in dieser Saison fähig sein wird. «Ich habe 21 Wettkampfeinsätze geplant», sagt er. Seine Gegner werden es mit Schrecken zur Kenntnis nehmen.

Worlfgang Rytz / Zofinger Tagblatt vom 26. Marz 2018

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