, Gut Jacqueline
Schwingerweihnachten
Am Mittwoch, 10. Dezember 2025, traf sich die Schwingerfamilie des Schwingklub Zofingen zur traditionellen Schwingerweihnacht in der Hornusserhütte Reidermoos. Der Anlass hat einen festen Platz im Vereinsjahr: unkompliziert, familiär, ohne grosses Programm, aber mit genau der Atmosphäre, die ein intensives Schwingerjahr abrundet.
Bereits beim Eintreffen zeigte sich, wie eng die Mitglieder und ihre Familien miteinander verbunden sind. Die Hütte war schlicht dekoriert, warm beheizt, draussen früher Winterabend – drinnen Stimmen, die man kennt, und Gesichter, die im Jahresverlauf auf zahlreichen Schwingfestplätzen anzutreffen waren.
Für Speis und Trank war gesorgt, was den ungezwungenen Charakter des Abends zusätzlich unterstrich. Gespräche drehten sich weniger um Resultate und mehr um Menschen, Erlebnisse und die vielen Helfereinsätze, die den Klub durch das Jahr getragen haben.
Ein Höhepunkt war die Vergabe der Auszeichnungen für die Jungschwinger. Die Jahreswertung 2025 zeigte erneut, wie stark und breit der Nachwuchs im SKZ aufgestellt ist. Sven Arnold erreichte mit 32 Punkten die höchste Jahrespunktzahl. Ihm folgten Damian Müller (30.5 Punkte) und Dean Zimmermann (30 Punkte). Insgesamt erreichten acht Jungschwinger die Auszeichnungsgrenze von 26.5 Punkten.
Daneben wurden auch die Spezialkategorien vergeben:
- Der/die Fleissigste: Kuhn Jori
- Die Böseste: Keller Jasmin
- The Teamplayer / der Kameradschaftlichste: Zimmermann Dean
Diese Auszeichnungen zeigen nicht nur sportliche Leistung, sondern auch Charakter, Einsatzfreude und Teamverhalten – Werte, die gerade im Nachwuchs zentral sind.
Nach dem offiziellen Teil wurde ein reichhaltiges Dessertbuffet aufgetragen – hergestellt von den Müttern der Jungschwinger. Ein schlichter, aber wertvoller Beitrag, der den familiären Charakter des Abends nochmals unterstrich. Es war ein Abend ohne Hektik, getragen von Gemeinschaftssinn und der einfachen Freude, das Jahr gemeinsam abzuschliessen.
Der Vorstand des SKZ wünschte allen eine gute Adventszeit – und viele gingen mit dem Gefühl nach Hause, dass der Klub nicht nur eine Sportgemeinschaft ist, sondern ein Ort, an dem man sich aufgehoben fühlt.