Gerangel der Zofinger Schüler im Schwingkeller

Projektewoche der Schule Zofingen

Rund 200 Zofinger Schülerinnen und Schüler der Unter- und Mittelstufe besuchten in der letzten Woche vor den Sommerferien den Schwingkeller in Zofingen um den Schweizer Nationalsport kennen zu lernen. Es machte den Mädchen und Buben sichtlich Spass. Ob sich jemand davon für Schwingen als seine Sportart entscheiden wird, steht in den Sternen.

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Räbi auswärts unterwegs

Patrick Räbmatter hat die Farben des Schwingklubs Zofingen an den folgenden Schwingfesten vertreten und dabei folgende Resultate erreicht:

112. Innerschweizerisches Schwingfest Russwil vom 1. Juli endet entäuschend

Nach einem gestellten Schlussgang zwischen Christian Stucki und Joel Wicki hat das Innerschweizer Schwingfest im luzernischen Ruswil drei Sieger hervorgebracht: Stucki, Wicki und den punktgleichen Christian Schuler. Unspunnen-Gewinner Christian Stucki und der Entlebucher Youngster Joel Wicki dominierten das Innerschweizer Teilverbandsfest von A bis Z. Sie gewannen ihre ersten fünf Gänge zumeist problemlos. Vor dem Schlussgang hatte Stucki nur einen Viertelpunkt eingebüsst, Wicki einen halben. Mit dieser Voraussetzung ging Stucki im Schlussgang nicht das letzte Risiko ein. Er wusste, dass ihm ein Gestellter für den Festsieg reichen würde. Stucki schwang denn auch weitgehend passiv, während Wicki viel versuchte und den Seeländer ein paarmal aus dem Gleichgewicht brachte. Richtigerweise bekam Wicki die Note 9,00, Stucki nur eine 8,75. Der Rothenthurmer Christian Schuler gewann seinen letzten Gang und konnte die beiden Protagonisten noch einholen. Schwingerkönig Matthias Sempach war nach seinem Bandscheibenvorfall, der ihn zu einer sechswöchigen Pause gezwungen hatte, weit vom üblichen Leistungsvermögen entfernt. Im Anschwingen stand er gegen Wicki auf verlorenem Posten. Später musste er Gestellte gegen Nichteidgenossen hinnehmen, sodass er beim Comeback den Kranz verpasste. Auch der routinierte Solothurner Bruno Gisler und der Uerkner Patrick Räbmatter mussten ohne Auszeichnung heimfahren. «Räbi» misslang mit einer Niederlage gegen Christian Schuler bereits der Start ins Fest. «Ich konnte einen Angriff nicht parieren und verlor mit Kurz», sagte Patrick Räbmatter. Nach einem Sieg in den letzten Sekunden gegen Florian Hasler mit Gammen/Kreuzgriff beendeten bereits die Gänge vier und fünf seine Kranzhoffnungen. Sowohl gegen Andreas Höfliger als auch gegen Dominik

Waser musste der Eidgenosse einen Gestellten hinnehmen. «Diese beiden waren doch sehr passiv», ärgerte sich Räbmatter, «und wollten einfach nicht verlieren. Das ist deprimierend.» Nach dem Erfolg im fünften Gang nach gut zwei Minuten mit Gammen gegen Andreas Odermatt kassierte Patrick Räbmatter im letzten Gang gegen Ueli Rohrer bereits das dritte «Unentschieden» des Tages. «Ich war zweimal nahe am Sieg, habe probiert und alles gegeben, aber es hat nicht gereicht», so ein enttäuschter Patrick Räbmatter. Insgesamt ergab das letztlich lediglich den 14. Rang, zum Kranz fehlten ganze 1,75 Punkte. «Vielleicht muss ich in Zukunft noch mehr riskieren», so «Räbis» Bilanz, «und eine Pause würde bestimmt auch einmal guttun.»

Zofinger Tagblatt, 2. Juli 2018, Wolfgang Rytz

Detailresultate hier:https://esv.ch/ranglisten/?anlass=3715

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Patrick Räbmatter verpasst am Schwarzsee den 30. Kranz am 25. Juni um einen Viertelpunkt

An Bergkranz-Schwingfesten hängt das Eichenlaub hoch. Diese Gesetzmässigkeit erfuhr Patrick Räbmatter bei seiner ersten Teilnahme am Schwarzsee-Schwinget. Mit drei Siegen und drei «Gestellten» verfehlte er gestern Sonntag den Kranz um lumpige 0,25 Punkte. «Gerne hätte ich hier den 30. Kranzgewinn gefeiert. Aber jetzt freue ich mich aufs Innerschweizerische», blickte der 26-jährige Uerkner Kraftbrocken schnell wieder vorwärts. Nach einem kräfteraubendem Tag fehlte im sechsten Gang gegen den Freiburger Steven Moser die Schnellkraft. «Räbi» versuchte zwar anzugreifen, doch der Einheimische war sehr defensiv eingestellt und bot dem Westaargauer wenig Angriffsmöglichkeiten. «Ich wollte offensiv schwingen, aber es ging nicht», konstatierte Patrick Räbmatter. Weder konnte er seinen gefürchteten Kreuzgriff ansetzen, noch ergab sich eine Schlunggchance.

 Konzentrierte Einsätze

Beim ersten Bergfesteinsatz der Saison agierte der Leader des Schwingklub Zofingen durchwegs konzentriert und abgeklärt. Im ersten Gang gegen den favorisierten Thomas Sempach wankte Patrick Räbmatter zwar, aber er fiel nicht. Bei einem mutigen Schlungg war der Emmentaler nicht gefasst, die Konterchance zu nützen. Von den nächsten vier Bernern bettete Räbmatter Lukas Renfer mit Gammen/ Kreuzgriff, Adrian Thomet und Tobias Siegenthaler beide mit Kreuzgriff auf den Rücken. Weil Räbmatter aber im dritten Gang den athletischen Severin Schwander stehen lassen musste, hätte er zum Abschluss mindestens 9,00 Punkte gebraucht. Aber diese Note sprachen ihm die Kampfrichter für den mässig intensiven Gang gegen Steven Moser nicht gut. So fehlte dem Uerkner «Eidgenossen» am Schluss der berüchtigte «Viertel» für seinen 30. Kranz. Für die Nordwestschweizer Schwinger endete das erste Bergfest der Saison nur halbwegs positiv. Leader wie Nick Alpiger (Staufen) oder Christoph Bieri (Untersiggenthal) erlebten einen bitteren Vormittag und fielen frühzeitig aus dem Kampf um Eichenlaub. Zuletzt jubelten nur Mario Thürig (Möriken) und Tobias Widmer (Oberentfelden)über den Bergkranz. Von den 14 Auszeichnungen schnappten sich die Berner nicht weniger als 11. Den Tagessieg eroberte trotz durchzogener Leistung Christian Stucki. Im Schlussgang bezwang der Seeländer Hüne seinen Verbandskollegen Florian Gnägi mit einem wuchtigen Kurz und verwies ihn damitum einen Viertelpunkt auf Rang 2.

Zofinger Tagblatt, 26. Juni 2018, Wolfgang Rytz

Detailresultate hier: https://esv.ch/ranglisten/?anlass=333

Zofinger Nachwuchsschwinger mit grandiosem Auftritt

20. Nordwestschweizerischer Nachwuchsschwingertag in Dornach

Mit dem Motto «Freundschaft, Sport, Zusammenhalt und Geselligkeit – das ist Schwingen», führte der Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental den 20. NWSV Nachwuchs-Schwingertag in Dornach durch. Bei den ältesten drei Jahrgängen 2001, 2002 und 2003, die Ende August in Landquart am ENST teilnehmen, ging es nochmals darum, zu beweisen dass die Form stimmt und um sich definitiv zu qualifizieren. Mit viel Herz und vielseitiger Technik stiegen die 204 Teilnehmer aus der ganzen Nordwestschweiz vor 650 Zuschauern in die fünf hergerichteten Sägemehlringe. Geschwungen wurde in den Kategorien 2001/2002, 2003/2004, 2005/2006 2007/2008 und 2009/2010. Als Gabe nahm jeder teilnehmende Schwinger eine schöne Turntasche mit nach Hause. Die Kategoriensieger erhielten zusätzlich ein eingraviertes Holzbrett. Und wie immer ging es auch um die begehrten Doppelzweige. Bei heissem Wetter behielten vier der sieben angereisten Thutstädter einen kühlen Kopf und reisten daher am Abend mit der geehrten Auszeichnung nach Hause.

Yanik Bucher mit sechs Siegen

In einer ausserordentlichen Form befindet sich Yanik Bucher (Rothrist). Für einmal liess er nichts anbrennen und bettete die ersten fünf Gegner kurzerhand ins Sägemehl. Das er im Schlussgang gegen seinen Freund Tobias Hengartner (Olten) mit Vorsprung antreten konnte, verdankte er seinem Klubkameraden Enea Grob (Boningen) welcher diesem in einem begeisternden Kampf einen Gestellten abgerungen hatte. Da sich die beiden Schlussgangteilnehmer sehr gut kennen, war es nicht von Anfang an klar, wer die Oberhand behalten würde. Schlussendlich gewann Bucher nach mehreren Angriffen nach 5.26 Minute mit einem Hüfter. Mit sechs gewonnen Gängen durfte er sich damit zum dritten Mal als Sieger an einem Nordwestschweizerischen feiern lassen. Hengartner landete auf dem geteilten zweiten Platz. Auf diesem reihten sich der ebenfalls unbewzungene Grob (vier Siege, zwei Gestellte).und David Maeder (Mühlethal, SK Aarau) ein. Die vier Ersten im Jahrgang 2003 wohnen somit in einem Umkreis von weniger als zehn Kilometer und haben schon sehr viel gemeinsame Zeit im Schwingkeller Zofingen verbracht. Damit dürfte für alle vier die Nomination für den ENST nur noch eine Formsache sein. Nun heisst es verletzungsfrei bleiben und die tolle Form zu konservieren.

Steffen Brüder runden das gute Resultat ab

Die beiden Kircheerauer Brüder Leon und Lunik Steffen sicherten sich den Zweig ebenfalls neuerlich mit einwandfreien Leistungen. Beide gingen vier Mal vom Sieger als Platz und mussten sich nur zwei Mal ins Kurzholz betten lassen. Wieder im Aufwärtstrend befindet sich David Gerber (Zofingen) mit zwei Siegen. Der Strengelbacher Matthias Müller kämpfte wie immer beherzt, obwohl er keine eigentliche Schwingerpostur hat. Ihm fehlt es noch am Vertrauen, einen Schwung auch durchzuziehen. Am Abend wies sein Notenblatt einen Sieg, zwei Gestellte und drei Niederlagen auf. Der Hintermooser David Baumgartner gab den Kampf nach einem Sieg und zwei Niederlagen infolge einer Zerrung in der Schulter auf. Das nächste Stelldichein der jungen Topathleten ist nächstes Wochenende auf dem Engelberg ob Dulliken, sozusagen dem zweiten Heimfest für die Zofinger.

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Detailresultate unter: https://esv.ch/ranglisten/?anlass=4140

Bucher, Grob und Steffen top

66. Basellandschaftlicher Kantonaler Nachwuchsschwingertag in Pratteln

Für die Höhepunkte aus Zofinger Sicht sorgten vor 950 Zuschauern am Basellandschaftlichen Nachwuchsschwingertag in Pratteln Yanik Bucher, welcher zum dritten Mal in Serie gewinnen konnte sowie Enea Grob und Lunik Steffen mit einer neuerlichen Topleistung. Den restlichen drei Thutstädter der insgesamt 227 angetretenen Kurzholzathleten lief es im Gegensatz dazu nicht optimal.

Yanik Bucher wurde vor Wochenfrist in Mont sur Rolle ein wenig die Grenzen aufgezeigt. Er musste in der Romandie zwei Gestellte zulassen. Alle versuchen dem amtierenden Doppelschweizermeister im Ringen wenn immer möglich zumindest einen Gestellten abzutrotzen. Gegen ultradefensive Schwinger gehen dem Fünfzehnjährigen manchmal etwas die Ideen aus. So auch am Basellandschaftlichen im zweiten Gang gegen Janis Schick (Bennwil BL). Die restlichen gestellten Aufgaben löste Bucher, dem die Umstellung von Ringen auf Schwingen zusehends besser gelingt, souverän. So wollte es der Festverlauf, dass sich die beiden Kontrahenten im Schlussgang erneut begegneten. Diesmal liess Bucher jedoch nichts anbrennen und bettete Schick in der dritten Minute ins Kurzholz. Damit realisierte Bucher seinen dritten Sieg in Folge am Baselbieter Nachwuchsschwingertag. Zudem konnte er seine Unbewungenheit im 2018, sei es beim Schwingen oder Ringen, wahren. Ebenfalls ohne Niederlage blieb an diesem Tag Enea Grob (Boningen). Der Kantischüler kämpfte bärenstark, bekam für seine Leistungen gute Noten und zum Abschluss den mehr als verdienten Zweig. Für Bucher und für Grob geht es am nächsten Wochenende beim Nordwestschweizerischen Nachwuchsschwingertag in Dornach SO um die Wurst. Mit einer neuerlich guten Leistung sollte die Qualifikation für den Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag in Landquart Ende August kein Thema sein. Hier ebenfalls im Fahrplan sind die beiden weiteren Regionalen, Tobias Hengartner (Olten, SK OIten-Gösgen) und David Maeder (Mühlethal, SK Aarau), welche sich ebenfalls erneut an der Ranglistenspitze etablieren konnten.

Einmal mehr eine stake Leistung zeigte Lunik Steffen (Kirchleerau). Mit vier Siegen sicherte auch er sich den Zweig ein weiteres Mal. Ebenfalls einen guten Start erwischte bei den Ältesten auch David Baumgartner (Hintermoos). Nach zwei Siegen riss der Faden jedoch und nebst einem Gestellten musste er sich drei Mal geschlagen geben. Nicht viel besser ging es Matthias Müller (Strengelbach). Trotz seinen körperlichen Defiziten erreichte auch er zwei Siege und einen Gestellten. Einen Tag zum Vergessen zog für einmal David Gerber (Zofingen) ein. Er musste sechs Mal als Verlierer aus dem Sägemehlring. Jungschwingerobmann Lukas Steiner (Reiden) fasste die Leistung seiner Schützlinge wie folgt zusammen: „Im Grossen und Ganzen zeigten die Zofinger Jungs eine super Schwingerarbeit und die Bilanz mit drei Zweigen von sechs angetretenen Schwingenr lässt sich mehr als sehen.“

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Detailresultate unter: https://esv.ch/ranglisten/?anlass=3820

Yanik Bucher siegt auf dem letzten Zacken

32. Niklaus Thut Schwinget der Jungschwinger

Unter den rekordverdächtigen 177 Jungschwingern, welche nebst den Aktiven am 32. Niklaus Thut Schwinget vom letzten Sonntag antraten, waren auch 16 Schützlinge des Zofinger Jungschwingerobmanns Lukas Steiner (Reiden). Grosse Abwesende beim Kampf um den Tagessieg in der Kategorie der Ältesten waren die verletzten Enea Grob (Boningen) und Tobias Hengartner (Olten). Somit schien der Weg frei für ein Duell der ehemaligen Klubkollegen Yanik Bucher (Rothrist) und David Maeder (Mühlethal, jetzt SK Aarau) zu sein. Dass der Weg dazu aber beschwerlich wird, musste David Maeder bereits im ersten Gang erfahren- Dort unterlag er Marc Lustenberger (Hasle LU), seines Zeichen Sieger des luzernischen Nachwuchsschwingertags. Im vierten Gang bekam es dann auch Yanik Bucher mit dem jungen Spitzenschwinger zu tun. Die beiden schenkten sich nichts und trotzdem blieb der Gang ohne Resultat. Da beide ihre fünften Gänge gewannen, kam es im Schlussgang zu erneuten aufeinandertreffen. Auch über acht Minuten gab es erneut keinen Sieger. Damit gab es einen Zusammenschluss an der Ranglistenspitze. Der leicht grippegeschwächte Yanik Bucher durfte sich dennoch als Tagessieger, zusammen mit den punktegleichen Dominik Burren (Kienberg) und David Maeder, ausrufen lassen. Aufgrund der gezeigten Leistungen hätte auch Marc Lustenberger dazugehört, jedoch fehlten ihm bei seinen Siegen die Maximalnoten. Für alle Vorgenanten war es der letzte Auftritt beim Nachwuchs. Nächstes Jahr gilt es dann bei den Aktiven anzutreten. In der gleichen Kategorie, jedoch ein Jahr jünger, realisierte der Safenwiler Nick Kulmer mit drei Siegen und einem gestellten ein ansprechendes Resultat. Sein Namensvetter Nik Zinsel, ebenfalls aus Safenwil, konnte in der Kategorie der Jüngsten vier Siege realisieren. Dies gelang auch Tino Häfliger (Reiden) und Lunik Steffen (Kircheerau), welche erneut Spitzenplätze belegen konnten. Drei Siege realisierten Leon Zinsel (Safenwil), die beiden Reidener Yannik Meier und Nicola Häfliger, Leon Steffen (Kirchleerau) und Mario Kunz (Brittnau). Die restlichen Thutstädter schlossen den Tag mit einer negativen Gangbilanz ab, zeigten aber alle eine kämpferische Leistung und eine gute Einstellung..

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Detailresulatet unter: https://esv.ch/ranglisten/?anlass=4172