Silvia Wilhelm ist neues kantonales Ehrenmitglied

Ergebnisse der Zirkularbeschlüsse der DV AKSV liegen vor

Am 11. Dezember 2020 haben die Stimmenzähler die Abstimmungszirkulare der DV AKSV ausgezählt. 192 Stimmberechtigte wurden brieflich zur Abstimmung gebeten.

Die Stimmbeteiligung lag bei 80%.

Den Jahresberichten des Präsidenten, Techn. Leiter Aktiv- und Jungschwinger sowie Medienverantwortliche wurden zugestimmt.

Die Jahresrechnung 2020, Revisionsbericht, Festsetzung des Jahresbeitrages 2021 und das Budget 2021 wurden angenommen.

Gewählt wurden neu als Sekretär Adrian Stump, SK Freiamt und als Revisor August Köpfli, SK Zurzach.

Nach ihrem Austritt aus dem kantonalen Vorstand wurde unsere ehemalige Präsidentin, Silvia Wilhelm,  aufgrund ihres langjährigen und unermüdlichen Einsatzes  für den Schwingsport zum neuen Ehrenmitglied des AKSV ernannt.
Der Schwingklub Zofingen gratuliert herzlich!
Silvia Wilhelm

Das Knie bremste Yanik Bucher fürs Finale aus

Der Rothrister Ringer war beim Nationalliga-A-Duell zwischen seinen Willisauern und Freiamt nur Zuschauer

Die Willisauer verloren den ersten von zwei NLA-Finalkämpfen gegen Freiamt 15:18. Nicht auf der Matte stand Yanik Bucher. Der Rothrister war in der Gewichtsklasse bis 86 kg vorgesehen, verzichtete aber infolge Kniebeschwerden. Seit vier Jahren strebt der ehemalige Jungschwinger des Schwingklubs Zofingen auf der Ringermatte nach oben. Nach seinem grössten Erfolg im Sägemehl, dem Sieg am Eidgenössischen Nachwuchs-Schwingertag 2018 in Landquart beim Jahrgang 2003, konzentriert sich der 17-Jährige auf den olympischen Zweikampf. Im Schwingen ist Yanik Bucher bei den Aktiven mit weniger als 80 kg zu leicht; im Ringen mit Gewichtsklassen bestätigte er seine Zweikampfstärke. Entsprechend fördert der RC Willisau Lions den Westaargauer intensiv. Nach dem Ausfall der Schwingersaison 2020 kündigt Bucher an, dass er fortan auf Sägemehleinsätze verzichte. «Ich absolviere keine Schwingertrainings mehr, weil ich durch das Ringen ausgelastet bin. Deshalb plane ich für 2021 keine Schwingfesteinsätze.» Schwingfestbesuche als Zuschauer kann er sich aber vorstellen, er fühle sich noch verbunden mit diesem Sport. Dreimal im Einsatz und grundsätzlich zufrieden. Nach der Operation des rechten Knies in Frühling schien die Meniskusverletzung ausgeheilt. Seit Sommer trainiert Bucher beschwerdefrei auf der Matte. Der 78 kg schwere Aargauer lieferte Willisaus NLA-Mannschaft diese Saison bei einem Sieg und zwei Niederlagen 4:7Punkte für die Teamwertung. Wie gross sein Talent ist, zeigte sein 5:0- Sieg bis 75 kg Greco gegen den Einsiedler Lukas Schönbächler. Zweimal verlor er in höheren Gewichtsklassen gegen international erfahrene Kriessener. «Insgesamt bin ich zufrieden mit meinen Einsätzen», so Bucher. Beiden Junioren will er international Fuss fassen Pech beklagte er nun vor dem Final gegen Freiamt. Bis 86 kg wartete gegen Freiamts Junioreninternationalen Christian Zemp eine Herkulesaufgabe. Doch am Tag zuvor verletzte sich Bucher auf der Matte wieder am rechten Knie. «Nichts Ernsthaftes», gibt er Entwarnung, «ich verspürte wieder Schmerzen und am Wettkampftag war das Knie geschwollen. Deshalb verzichtete ich in Absprache mit den Trainern auf einen Einsatz.» Sein Ersatz Daniel Häfliger ging chancenlos nach einer Minute auf die Schultern. «Ich hatte einen Punktgewinn als Ziel. Schade konnte ich nicht antreten», ist der Rothrister enttäuscht. Für den zweiten Finalkampf ist er nicht vorgesehen. Inzwischen ist sein Knie am Abschwellen. Bucher geht davon aus, bald wieder normal zu trainieren. Das Wochenpensum nebst der Sportler-KV-Ausbildung in Luzern umfasst acht Einheiten, davon vier auf der Matte. 2021 steht der Wechsel in die Juniorenklasse bevor. «Da will ich national und international Fuss fassen», umschreibt Bucher sein nächstes sportliches Ziel.

Bericht Zofinger Tagblatt vom 01. Dezember 2020 – Wolfgang Rytz

Homepage von Yanik Bucher:
https://www.yanikbucher.ch/

Rückblick auf ein verlorenes Schwingerjahr

101. Generalversammlung des Schwingklub Zofingen

Wenn schon nicht geschwungen werden kann, dann wenigstens sich versammeln, sagten sich die Mitglieder des Schwingklubs Zofingen. Präsident Martin Anderegg (Zofingen) konnte zwanzig Personen zu seiner ersten Generalversammlung, unter strikter Einhaltung der Covid-19 Vorschriften, in der Linde Küngoldingen begrüssen.  Dies entspricht etwa der Hälfte der üblichen Anzahl Teilnehmer. Entsprechend lang war die Liste der Entschuldigungen. Welch ein Unterschied zu der glanzvollen Jubiläumsfeier vor einem Jahr. Diese hinterliess aber ein entsprechendes, geplantes Loch in der Kasse. Nicht geplant hingegen waren die Ausfälle aufgrund der nicht durchgeführten Schwinganlässe. Und auch die Aussichten auf die kommende Saison sind unsicher. Zwar verfügt der Klub noch über ausreichend eigene Mittel, doch es müssen bald wieder Einnahmen generiert werden, damit eine Schieflage verhindert werden kann. Die laufenden Kosten fressen die Rücklagen langsam, aber sicher auf. Der Rechnungsabschluss und das Budget wurden aber ebenso einstimmig genehmigt wie die Jahresberichte des Präsidenten, des Technischen Leiters und des Jungschwingerobmanns. Diese fielen entsprechen kurz aus, spricht man doch in den Schwingerkreisen vom verlorenen Jahr 2020. Da es keine Rücktritte aus dem Vorstand und bei den Revisoren gab, waren keine Wahlen notwendig. Einzig als neuer Klubkampfrichter wurde Andreas Aeschbacher (Brittnau) bestätigt. In einer Schweigeminute wurde den verstorbenen Ehrenmitgliedern Hans Pauli (Oftringen) und Victor von Ow (Ennenda) sowie dem Freimitglied Ruedi Bachmann (Zofingen) gedacht. Da auch für 2021 noch sehr vieles Ungewiss ist, wurde vorerst auf ein Kursprogramm verzichtet und das Tätigkeitsprogramm ist noch sehr provisorisch. Definitiv abgesagt wurde die traditionelle Schwinger-Weihnacht vom 9. Dezember. Über den aktuellen Stand der Dinge informiert der Vorstand via Klubhomepage www.sk-zofingen.ch. Trotz diversen Einschränkungen wurde auch im vergangenen Jahr trainiert, wenn nicht im Schwingkeller dann wenigstens polysportiv. Den Wanderpreis als fleissigster Trainingsteilnehmer ging erstmals an Aaron Rüegger (Rothrist). Als abschliessender Höhepunkt der Versammlung wurden Simon Schär (Schöftland) und Hans-Peter Sommer (Rothrist) in den Kreis der Freimitglieder aufgenommen.

20201121_20254820201121_20392220201121_20260320201121_21422520201121_21164820201121_2143364bbc2958-eb6c-4b7e-9615-257787ab53b5