Geglückter Saisonauftakt der Zofinger Jungschwinger

Hallenschwinget in Langenthal

Mit drei Zweigen bei neun Startenden gelang  am ersten Schwingfest 2019 dem Zofinger Nachwuchs ein sehr guter Auftakt in die neue Saison. Das beste Resultat gelang dem Kirchleerauer Leon Steffen.

Jungschwingerobmann Lukas Steiner (Reiden) hatte die Qual der Wahl, bei welchem Fest er antritt. Entweder wie die Aktiven in Brunegg oder als Gäste beim Schwingklub Langenthal. Steiner entschied sich für den Kampf gegen die starken Mutzen. Diese Standortbestimmung ist wertvoller. Und seine Jungs enttäuschten ihren „Boss“ nicht. Vor allem Leon Steffen erwischte einen ausgezeichneten Tag. Einem Gestellten im ersten Gang liess er fünf Siege folgen, womit er den starken dritten Rang realisieren konnte. Auch sein Bruder Lunik durfte neuerlich den Zweig entgegen nehmen: Mit noch etwas mehr Bewegung im Schwingplatz könnte er noch etwas mehr herausholen und ganz an die Spitze vordringen. Weiter konnte sich Nicola Häfliger (Reiden) den Zweig mit einem strahlendem Gesicht entgegennehmen.  Kämpferisch zeigte er eine Topleistung und für die eine Niederlage erhielt er einen Viertelpunkt als Belohnung mehr. Sein Notenblatt wies am Abend vier Siehe und zwei Niederlagen aus. Für seinen Bruder Tino hingegen ist der Saisonauftakt nicht wie gewünscht verlaufen. Die Verletzung die er im Winter zugezogen hatte, macht Ihm noch ein wenig zu schaffen. Nick Kulmer (Safenwil) zeigte sich sehr kämpferisch. Die Schwingplatzroutine fehlt ihm jedoch noch etwas, Trotzdem gewann er drei Gänge, stellte einmal und verlor zwei Mal. David Gerber (Zofingen) war in jedem Gang sehr aktiv. Sein Brienzer muss er noch etwas optimieren und dann wird auch er den einen oder anderen Kontrahenten mehr ins Sägemehl betten können. Elias Ross (Safenwil) gab  nachanderthalb Jahren Schwingpause ein Comeback. Er hat den Sägemehlgeruch vermisst und stand heute wieder im Ring. Die fehlende Routine war ihm gut anzumerken. Aber mit seiner guten Moral wird er dieses Manko schnell wettmachen. Raphael von Rotz (Moosleerau) und Mario Kunz (Brittnau) zeigten gute Kämpfe, jedoch fehlte ihnen manchmal den Mut, die Schwünge konsequent durchzuziehen. Lukas Steiner fasste den Tag wie folgt zusammen „Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Ergebnis. Die Jungs haben vollen Einsatz gegeben, ein unattraktiver Gang konnte ich bei keinem sehen. Nun gilt es das erlernte vom Winter noch im Wettkampf umzusetzen.“

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Fotos Lukas Steiner

Detailresultate unter https://esv.ch/ranglisten/?anlass=4409

Patrick Räbmatter misslingt Titelverteidigung

Gelungener Saisonstart im Aargau mit dem Hallenschwinget in Brunegg

Patrick Räbamtter verpasst am Hallenschwinget Brungg die Titelverteidigung. Eine solide Leistung reicht zu Platz vier. Die weiteren drei Zofinger Aktiven vermögen nicht zu überzeugen. Überlegener Sieger mit sechs gewonnen Gängen ist Lokalmatador Nick Alpiger.

31. März 2019 – Exakt am Tag der Umstellung auf die Sommerzeit, begann die Schwingsaison in der Nordwestschweiz mit dem Hallenschwinget in Brunegg. Die 97 angemeldeten Aktiven, darunter Gäste der Schwingklubs Surental und Oberseetal. bereitete die Zeitumstellung keine Mühe, begann der Wettkampf doch erst kurz vor dem Mittagessen um 1130 Uhr. Voller Elan stiegen die Schwinger nach der langen Winterpause in die Wettkämpfe. Der Schwingklub Zofingen war mit vier Athleten angereist, gerade so viel, um ein zählbares AMAG Cup Resultat zu erzielen. Als Titelverteidiger waren die Augen insbesondere auf Teamleader Patrick Räbmatter gerichtet. Der Auftakt gegen  Roger Erb gelang mit einem Plattwurf ausgezeichnet. Im zweiten Gang kam es dann zum Gigantenduell mit Nick Alpiger, das zu Ungunsten des Uerkner ausging. Gegen den Einheimischen Eidgenossen war an diesem Tag eh kein Kraut gewachsen.Er legte sämtliche sechs Gegner mehr oder weniger speditiv ins Kurzholz. Mit Plattwürfen gegen Marco Thierstein und Lars Voggensberger schloss Räbi wieder zur Spitze auf. Die Teilnahme am Schlussgang und somit die Revanche gegen Alpiger vergab Räbmatter im fünften Gang. Er fand gegen den Defensivkünstler Andreas Henzer kein Mittel, diesen auf die gültige Seit zu bringen. Der zähe Baselbieter Metzger blieb an diesem Tag einmal mehr unbezwungen. Mit einem Sieg gegen den ebenfalls recht aufsässigen Johann Scherrer gab es einen versöhnlichen Tagesabschluss, welcher mit dem respektablen geteilten vierten Rang endete. Der Hüne resümierte seinen Wettkampf wie folgt: „Ich bin mit dem Tag ganz zufrieden. Im fünften Gang gegen Henzer hätte ich aktiver und mutiger sein sollen. Es war eine gute Standortbestimmung und ziehe meine Lehren für die nächsten Feste daraus. Ich bin froh verletzungsfrei durch den Tag gekommen zu sein.“

Hinter den Erwartungen blieb der ambitionierte Rothister Aaron Rüegger. Nach einem guten Start mit einem Gestellten und zwei Siegen war danach etwas die Luft draussen. In der zweiten Wettkampfhälfte folgten zwei Niederlagen gegen Kranzer und ein unerwarteter Gestellter gegen einen Richtkranzer. „Ich bin leider mit der heutigen Leistung nicht zufrieden. Heute war ich einfach nicht so fit. Ich hake es als Training ab“ meinte der Hoffnungsträger der Vereins. Der dritte Kranzer im Bunde, der Reidner Kornel Arnold, reichte es mit zwei Siegen, drei Gestellten und einer Niederlage gerade noch so zu einem Platz im Mittelfeld. Sein Debut bei den Aktiven schloss der Boniger Enea Grob nach einer Verletzungspause passabel ab. Sein Notenblatt wies einen Sieg, zwei Gestellte und drei Niederlagen auf.

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Photos von Pascale Alpiger

Detailsresultate unter https://esv.ch/ranglisten/?anlass=4455

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Die Schwingsportverbandskommunikation wird digital

n der Nummer 12, vom 26. März 2019, war die letzte Ausgabe der Zeitschrift «Schwingen Hornussen Jodeln». Diese verschwindet nach 113 Jahren von der Bildfläche. Die drei eidgenössischen Verbände haben sich entschieden, das gemeinsame Gleis nach 113 Jahren zu verlassen und jeweils eigene  Kommunikationsmittel herauszugeben. Wie wir schon kürzlich in unseren Sparten- Jahresberichten geschrieben haben, ist es uns nicht gelungen, das gemeinsame Verbandsorgan für die Zukunft auf ein finanziell sicheres Fundament zu bringen. Weder interne noch externe Fachberater konnten uns im heutigen Digitalzeitalter zur Erhaltung der Zeitschrift konkret weiterhelfen

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